Torfestival mit wackeren PiratenESV Buchloe

Torfestival mit wackeren PiratenTorfestival mit wackeren Piraten
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Dabei zeigten die Hausherren aber eine durchaus ansprechende Leistung, sodass ESV-Trainer Bohdan Kozacka nach dem Test gegen den großen Nachbarn von der Wertach dennoch zufrieden war. „Ich bin eigentlich ganz glücklich mit meiner Mannschaft. Gegen so einen starken Gegner werden deine Stärken, aber vor allem auch deine Schwächen noch einmal deutlicher aufgedeckt, wie gegen vermeintlich schwächere Teams. Wir haben zwar zu viele Tore bekommen, aber das Tempo hat gestimmt“, analysierte der Piraten-Coach den Ausgang der Partie. Die Buchloer präsentierten sich über weite Strecken durch viel Leidenschaft und Einsatzfreude als unangenehmer Gegner und machten es dem vermeintlich haushohen Favoriten somit nicht unbedingt einfach.

Vom Start weg bekamen die knapp 320 Zuschauer ein flottes und interessantes Spiel geboten. Die Gastgeber starteten dabei durchaus forsch und bissig, jedoch dauerte es nicht lange bis zur ersten kalten Dusche. Bereits nach 78 Sekunden schlug der Puck zum ersten Mal im Tor von Nachwuchsmann Michael Bernthaler ein, der ebenso wie Jungtorhüter Michael Güßbacher jeweils 30 Minuten zwischen den Pfosten stand. Buchloe zeigte sich aber kaum geschockt und konnte wenig später selbst den ersten Treffer bejubeln. Torjäger Patrick Weigant überwand mit einem Flachschuss Joker-Goalie Johannes Wiedemann zum 1:1 Ausgleich (3.). Auch wenn die Kaufbeurer optisch überlegen waren, hielten die Piraten mit viel Pressing und Laufeinsatz gut dagegen und kamen so selbst immer wieder zu Torgelegenheiten. Nichts desto trotz gingen die Gäste mit einer Führung in die Kabine, da US-Import Stephen Schulz in Überzahl (11.) und Daniel Pfaffengut (18.) noch vor der Pausensirene für die Joker zum 1:3 trafen.

Das zweite Drittel begann denkbar ungünstig für den Außenseiter. Zunächst vergab Marc Weigant einen berechtigten Pennalty, ehe die Buchloer Abwehr anschließend für zwei Minuten komplett den Zugriff auf das Spiel verlor. Binnen 138 Sekunden schraubte der Zweitligist den Spielstand von 1:3 auf 1:7 hoch. Philipp De Paly, Martin Wenter, Sami Ryhänen und Nico Kolb hießen die Torschützen, die in dieser Phase den Zwei-Klassen-Unterschied und die individuellen Qualitäten der Joker eindrucksvoll demonstrierten. Nach diesem Blackout fingen sich die Buchloer aber wieder und konnten mit dem 2:7 in Minute 28 durch Neuzugang Moritz Lieb das Ergebnis zumindest etwas verbessern. Wenig später kam es sogar noch besser, als Daniel Huhn mit einer sehenswerten Finte ESVK-Tormann Wiedemann keine Chance ließ und zum 3:7 einschob (35.). Aber auch die Gäste waren vor der Pause noch einmal erfolgreich, nachdem Kapitän Michael Kreitl die Scheibe irgendwie über die Torlinie beförderte (35.).

Im letzten Abschnitt ebbte die Torflut dann auf beiden Seiten deutlich ab. Nur noch Daniel Pfaffengut konnte den inzwischen eingewechselten Michael Güßbacher im Piraten-Tor überwinden, sodass am Ende für die Freibeuter ein durchaus passables Endergebnis von 3:9 auf der Anzeigentafel stand.

Am nächsten Wochenende wartet auf die Pirates - nach zuletzt drei Testspielen innerhalb von nur fünf Tagen - lediglich ein einziges Testspiel. Mit dem HC Landsberg kommt dann kommenden Sonntag der ambitionierte Landesligist vom Lech zum Rückspiel in die Gennachstadt (Beginn: 18 Uhr).

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