Tomas Pokorny wird Indians-Trainer

Trainer-Duo macht weiterTrainer-Duo macht weiter
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Nach langer und intensiver Suche steht der neue Mann an der Bande des ECDC Memmingen Indians für die kommende Saison fest. Der 42-jährige Tomas Pokorny tritt die Nachfolge des im Februar entlassenen Franz-Xaver Ibelherr an. „Die Suche nach einem neuen Mann an der Bande war nicht leicht. Aber wir haben uns für Pokorny entscheiden, weil wir in ihm den Mann sehen, mit dem wir die Zukunft des Memminger Eishockey weiter gestalten können und er auf Spieler aus Memmingen und Umgebung setzen wird“, so der Vorsitzende Helge Pramschürfer. Pokorny erlernte als sechsjähriger bei Sparta Prag das Eishockey spielen und kam als 18-Jähriger nach Deutschland, wo er in Iserlohn in der ersten Liga spielte. In den folgenden Jahren war er unter anderem in Riessersee, Duisburg, Essen, Ravensburg, Ingolstadt, Lindau und zuletzt vor drei Jahren in Ulm aktiv. Seine ersten Erfahrungen im Trainerbereich kann er als Spielertrainer in Lindau, Ulm und Burgau vorweisen. „Durch seine sportliche Erfahrung kann er den jungen Spieler einiges beibringen“, ist sich Pramschürfer sicher. Pokorny selbst möchte dem Memminger Publikum „Schönes und attraktives Eishockey präsentieren und die Zuschauer zufrieden zu stellen.“ Zuletzt war er in der 1b-Mannschaft des EV Ravensburg in der Baden-Württemberg-Liga aktiv.

Nachdem der Trainer nun endlich feststeht, ist die Zusammenstellung des neuen Teams in vollem Gange. Der größte Teil des letztjährigen Kaders wird zusammenbleiben. Verhandlungen mit Spielern aus der näheren Umgebung laufen bereits. Nicht mehr im Kader sein wird Klaus Micheller, der seine Laufbahn beendet hat. Bereits einen gültigen Vertrag besitzen für die kommende Saison Topscorer Martin Löhle, der in 30 Spielen auf 35 Scorerpunkte kam, und der Kapitän Helge Pyka, der noch ein weiteres Jahr dran hängt. Apropos Pyka. Wenn die Mitglieder des Eishockeyvereines im Sommer zustimmen, wird er der neue Nachwuchsleiter des Vereines werden. Er tritt dann die Nachfolge von Werner Tenschert an, der nach zehn Jahren zukünftig kürzer treten möchte.