Tigers düpieren Oberligisten Erfurt und Selb

EHC Bayreuth TigersEHC Bayreuth Tigers
Lesedauer: ca. 1 Minute

Am Freitagabend setzten sich die Oberfranken verdient mit 4:2 bei den Black Dragons Erfurt durch. Durch Treffer von Neuzugang Mikesz (8.), Seibel (20.), Schmidt (26.) sowie Bartosch (33.) führten die Tigers überraschend mit 4:0, ehe die Gastgeber im letzten Abschnitt das Ergebnis mit zwei Einschüssen etwas erträglicher gestalten konnten.

Zwei Tage später präsentierten sich die Wagnerstädter in ihren neuen Trikots erstmals zuhause ihren eigenen Fans. Im Bayreuther Eisstadion kam es zum ewig jungen Derby gegen den VER Selb, das der EHC mit 9:7 gewann. Nach nur 31 Sekunden zappelte die Hartgummischeibe erstmals im Netz – Bayreuths Müller bezwang Selbs Torhüter Kümpel mit einem satten Flachschuss. Selb reagierte kaltschnäuzig, glich postwendend aus und zog bis zur elften Minute auf sage und schreibe 1:4 davon. Die Tigers zeigten sich jedoch nicht geschockt und kamen bis zur Pause durch Müller in Überzahl und Geigenmüller per Penalty auf 3:4 heran.

Im zweiten Drittel setzten sich die Gäste aus Hochfranken erneut ab – 3:6. Und das muntere Toreschießen ging weiter. Zeilmann in Überzahl sowie Stoyan brachten den EHC, für den inzwischen Sievers für Bädermann ins Gehäuse ging, wieder auf ein Tor heran.

Als in der 47. Minute die Wölfe das 5:7 markierten schien die Partie ihren standesgemäßen Lauf zu nehmen. Doch dann trafen die beiden Neuzugänge Mikesz und Potac zum umjubelten 7:7-Ausgleich. Die Tigers witterten Beute und spürten, dass die Überraschung gegen den Oberligisten und Erzrivalen greifbar war. Großen Anteil hatte auch der bärenstarke Sievers im Bayreuther Tor, der die Selber schier zur Verzweiflung brachte. Dann sorgte Stoyan mit seinem zweiten Treffer in der 59. Minute tatsächlich für das 8:7, ehe Müller in den Schlusssekunden mit seinem Empty-Netter das viel umjubelte 9:7 besorgte.