Tigers behalten weiße Weste

EHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-EndspielEHC Bayreuth doch noch im Bayernkrug-Endspiel
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Erst die Pflicht, dann die Kür! Nach dem vorzeitigen Aufstieg in die Bayernliga hatten die Bayreuth Tigers am Wochenende zwei Duelle mit dem Nachbarn ESC Haßfurt zu bestreiten.

Im Heimspiel am Freitag galt es, den Heimnimbus zu wahren. In einem engen Match behielten die Bayreuther vor 932 Zuschauern mit 3:2 (1:2, 1:0, 1:0) die Oberhand. Danach sah es zunächst jedoch nicht aus, denn im ersten Drittel gingen die Unterfranken zweimal in Führung. Das 0:1 durch Nold (6.) konnte Abwehrspieler Maier (9.) zwar ausgleichen, doch die Hawks lagen nach einem Geuder-Treffer (17.) erneut in Front. Dies sollte jedoch der letzte Erfolg der Hassfurter in dieser Begegnung bleiben. Die Bayreuther hingegen kamen durch Müller zum 2:2-Ausgleich (32.), ehe Ferstl (52.) im Schlussabschnitt den Siegtreffer erzielte. Brahmer hatte noch die Chance zu erhöhen, scheiterte jedoch mit seinem Penalty.

Am Sonntag in Haßfurt ging es ebenso knapp zur Sache. Mit einem hauchdünnen 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)-Auswärtserfolg entführten die Tigers beide Punkte vom ESC Haßfurt und blieben somit in der gesamten Bayernliga-Aufstiegsrunde ohne Niederlage! Müller erzielte praktisch mit der ersten Pausensirene den Führungstreffer. Verteidiger Meixner legte in der 38. Spielminute das 2:0 nach. Die Gastgeber aus Unterfranken kamen lediglich noch zum Anschlusstreffer (44.).

Somit schließt der EHC Bayreuth die Aufstiegsrunde als unangefochtener Tabellenerster der Gruppe B ab. Ohne Niederlage, bei 27:1 Punkten sowie 85:20 Toren. Die Wagnerstädter haben sich durch konstant starke Darbietungen den Aufstieg redlich verdient. Damit winken in der kommenden Spielzeit unter anderem wieder zuschauerträchtige Derbys gegen Selb.

Am kommenden Wochenende geht es für die Tigers um einen Prestigetitel, wenn die Spiele um die Landesliga-Meisterschaft ausgetragen werden. Dabei treffen die Wagnerstädter am Freitag (19.30 Uhr) zunächst daheim auf den Mitaufsteiger EV Regensburg, ehe zwei Tage später das Rückspiel in der Donau-Arena stattfindet. Im bisherigen Saisonverlauf behielt Bayreuth überraschend mit 1:0 und 6:2 die Oberhand. (Stefan Zobel)