Stuttgarter Eishockey-Legenden fordert Esslinger Alt-StarsStuttgart Rebels

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Aus Anlass des 25-jährigen Zweitliga-Aufstiegsjubiläums begeben sich die Helden von einst noch mal aufs Stuttgarter Eis.

Nichts ließen die Organisatoren Oliver Buchwald, Jörg „Jogi“ Metzler, Rasso Rampp und Chris Spreigl in den vergangenen Wochen unversucht, das Wiedersehen mit ihren ehemaligen Kollegen zu organisieren: Kontaktdaten erforschen, Termine abstimmen, Trikots drucken, Ausrüstungen besorgen – die ganze Aktion gewann immer mehr Eigendynamik.

Lange sah es so aus, als würde mit Dave Morrison der Topscorer früherer Tage seine Teilnahme möglich machen können, bis sein heutiger Club, die Toronto Maple Leafs, für die er als Scout tätig ist, ihn für unabkömmlich erklärte. US-Boy Doug Whitney,  erster ausländischer Spieler in Stuttgarter Diensten, hörte von dem Spiel und kündigte spontan sein Kommen an, doch stoppte den noch immer aktiven Amerikaner eine Schulterverletzung im letzten Moment. Karel Lang, Jaroslav Maly und Morrisons kongenialer Partner John Samanski sind mit ihren heutigen Teams im Spielbetrieb und müssen deshalb „passen“.

Mit Oliver Buchwald, Jens Martens, Uli Janzen, Klaus Kariegus, Stascha Ninkov, Andreas Reeg und dem Stuttgarter Eigengewächs Chris Spreigl werden immerhin sieben Aufstiegshelden am Sonntag mit von der Partie sein. Die Top-Torjäger der 90er Jahre, Guido Holzmann und Rasso Rampp, werden neben Eberhard „Ebe“ und Chris Spreigl als zweites Brüderpaar das Eis betreten. Ohne solche Familienunterstützung muß „Jogi“ Metzler auskommen, der aber extra einen Abstecher nach Füssen unternahm, um mit neuen Hosenträgern seine Ausrüstung zu komplettieren. Daniel Prokop wird an der Seite seines langjährigen Verteidigerpartners Klaus Kariegus spielen. Michael Esser, Stefan Höhn, Michael Kuhn, Rolf „das Tier“ Menge und Markus Mohn werden genauso ihre Schlittschuhe am Sonntag schnüren, wie Vaclav „Venzi“ Niesner und Thomas „Mac“ Renner. Und mit Spannung wird Antwort auf die Frage erwartet, ob es Bernd „Jumbo“ Schäffler noch heute gelingt, Puck samt Torwart ins Gehäuse zu hämmern.

Eingestellt werden die „Legenden“ wie einst von Ludwig „Lude“ Linkenheil und betreut von Jogi „Talbot“ Kurz sowie Ralf „Otto“ Ott. Ungewohnt dürfte für die alten Cracks hingegen sein, drei mal 15 Minuten nach der Pfeife einer Frau „tanzen“ zu müssen: Tina Kirschner wird nämlich neben Alexander „Cookie“ Koch als Schiedsrichter der Partie fungieren.

Um 15.30 Uhr wird das Team einzeln auf dem Eis der Eiswelt vorgestellt und um 15.45 Uhr beginnt das erste Drittel im „Spiel der Legenden“. Bereits am Samstag gewöhnen sich beide Teams in getrennten Einheiten an den glatten, einstmals so vertrauten Untergrund in der Eiswelt.

Vielleicht gesellt sich auch noch der ein oder andere „Wackelkandidat“ kurzentschlossen zum Team oder mischt sich unter seine alten Fans. Ein schöner Akt der Verbindung zum heutigen Stuttgarter Eishockey zeigt sich dann in der Übergabe des alten Meisterpokals, den bis heute Chris Spreigl bewahrte, an die Rebels.