Stuttgart Rebels peilen Aufstieg in die Oberliga an!

Ersatzgeschwächte Rebels unterliegenErsatzgeschwächte Rebels unterliegen
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Bei einem Treffen von ESBG, Deutschem Eishockey-Bund und den Landesverbänden einigten sich die Vertreter darauf, in der Saison 2010/2011 der dritten Spielklasse im deutschen Eishockey eine neue Struktur zu geben. Im Süden bedeutet das von der

kommenden Saison die Wiedereinführung einer Oberliga Süd unter dem Dach des Deutschen Eishockey-Bundes. Diese geplante Oberliga Süd wird sich aus zehn bis zwölf

Vereinen aus Bayern und Baden-Württemberg zusammensetzen, die ihre Meisterschaft

in einer Doppelrunde austragen. Die Stuttgart Rebels könnten als möglicher Erstplazierter der Regionalliga Südwest in diese neue Oberliga aufsteigen.

In der künftigen Oberliga Süd träfen die Stuttgart Rebels dann auf Traditionsmannschaften wie Rosenheim, Füssen, Bad Tölz, Landsberg und Klostersee. „Die neue Liga ist sportlich hoch interessant“ sagt Michael Späth, Zweiter Vorsitzender des Stuttgarter Eishockey-Clubs.

Auch aus wirtschaftlicher Sicht sei sie für den Verein viel plausibler als die alte eingleisige Liga. In den kommenden Monaten wollen die Verantwortlichen bei den Rebels alle Hebel in Bewegung setzen, um in die Oberliga aufzusteigen.

„Dennoch wäre der Sprung in die Oberliga ein großer Schritt, den wir nur ins Visier nehmen werden, wenn es uns gelingt, erhebliche zusätzliche Sponsoringeinnahmen generieren, meint Späth weiter. Für die Oberliga Süd müssten nach ersten Berechnungen zusätzliche Einnahmen von rund 120.000 Euro erzielt werden. Sollten die Mehreinnahmen nicht bis zur Einreichung der Lizenzunterlagen im Mai sicher gewährleistet sein, wollen die Stuttgart Rebels weiterhin in der Regionalliga Südwest spielen.

„Die Oberliga-Teilnahme wäre ein beachtlicher Schritt für den Verein“ sagt SEC-Präsident Thomas Klebsattel. „Es ist aber genau so wichtig, dass wir uns beim Nachwuchs weiterentwickeln und mittelfristig eines der Nachwuchsteams in die Bundesliga bringen. Deshalb werden wir nur in die Oberliga wechseln, wenn die Finanzierung auf einer soliden Grundlage steht.“