Stars erleiden Rückschlag in Sachen Aufholjagd

Stars erleiden Rückschlag in Sachen AufholjagdStars erleiden Rückschlag in Sachen Aufholjagd
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Schon früh zeichnete sich ein von Kampf geprägtes Spiel ab, bei dem zwei Spieler sofort im Mittelpunkt standen: Stars-Stürmer Thomas Korte und der ehemalige RNS-Topscorer Dennis Walther, der inzwischen für die Rebels auf Torejagd geht. Nachdem die Begrüßung äußerst ruppig ausfiel, durfte Korte für vier Minuten auf der Strafbank Platz nehmen. Da noch ein weiterer Stars-Spieler auf der Sünderbank schmorte, mussten die Mannen von Trainer Doug Kacharvich knapp eineinhalb Minuten in doppelter Unterzahl spielen. Kurz bevor die Strafe der Gastgeber abgelaufen wäre, verwerteten die Schwaben in Person von Dominik Schmitt einen Abpraller zum 1:0 für die Gäste (11.). Beste Gelegenheiten zu einer schnellen Antwort wurden ausgelassen. Nacheinander scheiterten Moritz de Raaf, Ulrich Stadler und Kapitän Alexander Erdmann am starken SEC-Keeper Dusan Straharsky, der seinen Stuttgartern die Führung in die Pause rettete. Allerdings konnten sich die Stars, die auf Roy Labbé, Dustin Kuhl und Ingmar Wegel verzichten mussten, auch bei Kevin Yeingst bedanken, der das 0:2 nach kapitalen Abwehrschnitzer verhinderte.

Im mittleren Spielabschnitt stach der zweitbeste Torschütze der Stuttgarter - Cedrick Duhamel ließ Yeingst nach einem Konter keine Chance. Nach Marc Lingenfelsers Anschlusstreffer wurde im Gegenzug die alte zwei Toreführung durch Schmitt wieder hergestellt – 3:1. Drei Minuten vor Ende des Drittels konnte Stadler die Stars noch einmal heranbringen.

In den letzten 20 Minuten konnten die Stars dem Sturmlauf der Stuttgarter nichts mehr entgegensetzen. Dreimal wurde ein und derselbe Stuttgarter Spielzug den Stars zum Verhängnis. Immer wieder wurde ein Stürmer alleine gelassen, dieser hatte keine Probleme die Scheibe im Tor unterzubringen. Torschützen zum 7:2 Endstand waren zweimal Tim Becker, Artur Votler und Miguel Tilgner. Nach dem Schlusspunkt nahm Karcharvich eine Auszeit und brachte Dominik Wich im Tor, der den oft alleine gelassenen Yeingst ersetzte und sofort die Möglichkeit bekam sich auszuzeichnen.

Karcharvich nahm den Einbruch im letzten Drittel gefasst zur Kenntnis: „Stuttgart hat uns ausgearbeitet. Sie haben einfach einen besseren Tag erwischt. Wir müssen das Spiel abhaken, so ist der Sport eben. In zwei Wochen in Bad Liebenzell werden wir wieder angreifen.“


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