Stars bleiben auch in Stuttgart ohne Punkte

Stars bleiben auch in Stuttgart ohne Punkte Stars bleiben auch in Stuttgart ohne Punkte
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Dabei begannen die Stars druckvoll und ließen den gastgebenden Meister nur schwer ins Spiel kommen. So musste auch bereits nach 67 Sekunden der erste Stuttgarter Spieler nach einem Foul auf der Strafbank Platz nehmen. Die Stars zogen ein sehenswertes Powerplay auf, Claudio Schreyer zog von außen ab, Andreas Aigner stand dabei am Pfosten goldrichtig und konnte den Schuss unhaltbar zur frühen Führung ablenken (2.). Die Freude über diesen Treffer war jedoch nur von kurzer Dauer, da die Rebels ihrerseits ebenfalls im Powerplay einen Schuss auf die Maske von RNS-Goalie Jimmy Hambrecht setzen, der von dort regelkonform ins Tor fiel und somit den Ausgleich brachte (3.). In der Folge hatten die Gastgeber leichte Vorteile auf dem Eis, zwingende Chancen blieben jedoch auf beiden Seiten aus. In der 13. Spielminute mussten die Stars nach einem Bully in der eigenen Verteidigungszone dann den ersten Rückstand einstecken. Doch diesmal waren es die Stars, die umgehend zurück schlagen konnten. Nach einem Puckgewinn im eigenen Drittel legte Marc Bruns nach einem Sololauf passgenau auf den mitgelaufenen Lukas Sawicki auf, der ohne Probleme den Ausgleichstreffer erzielen konnte – 2:2 (15.). Mit diesem ging es auch in die erste Drittelpause.

Doch anstatt den Schwung aus dem ersten Drittel mitzunehmen, zeigten die Stars im Mittelabschnitt über weite Strecken schwaches Eishockey, zogen dabei zu viele Strafen und konnten nur mit Glück den Ertrag für die Gastgeber auf einen Torerfolg begrenzen. Bei einem  Konter der Gastgeber konnte Christian Pister diesen nur regelwidrig unterbinden, die folgende Unterzahl konnten die Stars zwar unbeschadet überstehen, ließen  aber  auch gute Chancen ungenutzt. So war es nur eine Frage der Zeit, bis nach einem abgewehrten Schuss der Puck frei vor dem RNS-Gehäuse liegen blieb, Stuttgarts Stürmer am schnellsten schaltete und zur 3:2-Führung einnetze (24.). Einzig und allein den in dieser Phase nicht konsequent agierenden Stuttgartern und dem stark haltenden RNS-Goalie war es zu verdanken, dass sich die Stars mit diesem 1-Tore-Rückstand in die zweite Pause retteten. 

Im letzten Drittel zeigten die RNS den oft vermissten Siegeswillen. Viele gute Chancen konnten heraus gespielt werden, der Ausgleich sollte jedoch zunächst nicht fallen. Diese Drangphase der Stars wurde jedoch jäh unterbrochen, als Stuttgart einen Konter in der 45. Minute glücklich zur 4:2-Führung verwandelte. Doch auch dieser Rückschlag lies die Stars weiter kämpfen. In den letzten Minuten musste die erste Sturmreihe dabei vermehrt Eiszeit auf sich nehmen – eine taktische Umstellung die Wirkung zeigen sollte. Als sich ein Großteil der knapp 400 Zuschauer bereits auf den Stuttgarter Erfolg eingerichtet hatten, leistete sich deren Goalie in eigener Überzahl einen Fauxpas und klärte den Puck unbedrängt zu Moritz de Raaf, der keine Mühe hatte, dieses Geschenk zum Anschlusstreffer an zu nehmen (56.). Doch wiederum nur Sekunden später nutzen die Stuttgarter die noch währende Überzahl und versenkten einen Schlagschluss von der blauen Linie unhaltbar im Winkel des RNS-Kasten. Den Schlusspunkt dieser Partie setzen jedoch wiederum die Gäste. Nach einer Auszeit nahm RNS-Coach Volker Laub den Goalie zu Gunsten eines weiteren Feldspielers vom Eis. Noch während dieses Wechsels (60.) konnte Lukas Sawicki die Stars nochmals auf ein Tor heranbringen, doch die verbleibenden 56 Sekunden waren zu wenig, um den nötigen und nicht unverdienten Ausgleichstreffer zu erzielen.

So müssen die Stars auf die beiden folgenden Heimspiele gegen Zweibrücken (11.) und Schwenningen (18.) hoffen, um einen halbwegs versöhnlichen Jahresausklang feiern zu können.

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