Starkes zweites Drittel sichert Sieg gegen FreiburgStuttgart Rebels

Starkes zweites Drittel sichert Sieg gegen FreiburgStarkes zweites Drittel sichert Sieg gegen Freiburg
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Das Spiel begann sehr verhalten, um nicht zu sagen träge. Viele Einzelaktionen auf beiden Seiten und vom Niveau her eher bescheiden. Beide Teams versuchten in den Rhythmus zu kommen, aber taten sich dabei sehr schwer. Die Wölfe, mit zweieinhalb Reihen angereist, waren dem Gastgeber ebenbürtig und konnten bis zur überraschenden Führung keine entscheidenden Akzente setzen. Die Rebels glichen aber kurz vor Ende des ersten Drittels durch Tim Becker aus, und als mancher Zuschauer schon mit den Gedanken in der Pause war, ging man durch eine schöne Kombination der ersten Katjuschenko-Reihe mit 2:1 in Führung.

Bis dahin lief das Spiel für viele Fans trotz Führung enttäuschend, vor allem das Zusammenspiel wurde vermisst. In der Rebelskabine muss es in der Pause dann ein „Erdbeben“ gegeben haben, denn es kam plötzlich eine ganz andere Mannschaft zurück aufs Eis. Kämpferisch, aggressiv – und endlich wurde Eishockey gespielt. Allen voran Stürmer Arthur Gross, der immer besser in Schwung zu kommen scheint, drückte diesem Drittel seinen Stempel auf. Nach einer Traumstafette von Johann Katjuschenko über Lars Schmohl, der dann die Scheibe direkt auf Alex Katjuschenko ablegte, ging man mit 3:1 in Front. Es sollte aber noch besser kommen. Drei Minuten später übernahm Sturmtank Arthur Gross die Scheibe zwischen blauer Linie und  Bullypunkt und marschierte quer durch die Freiburger Verteidungslinien und hämmerte das schwarze Spielgerät rechts oben in die Maschen. Keine 70 Sekunden später setzte er noch einen oben drauf und verwandelte traumhaft mit der Rückhand, nachdem ihn Michael Kerber freigespielt hatte.

Es war nun ein Eishockeyspiel nach dem Geschmack der Fans, nicht nur wegen der Tore, sondern auch auch insgesamt präsentierte sich die Jancovic-Truppe wie aus einem Guss. Freiburg hatte dem wenig entgegenzusetzen. Der Gästetrainer Ritthaler sprach anschließend von den entscheidenden Szenen des Spiels. Das Rebellen-Dauerfeuer legte sich aber ab ca. der 30.Minute und man verfiel wieder ins alte Schema. Man versuchte in der Euphorie Dinge, die man besser über die Teamarbeit erledigt hätte, so blieb es letztlich auch nur beim 5:1.

Im letzten Drittel wurde das Spiel dann mehr oder weniger kontrolliert und obwohl die Gäste noch einmal aufdrehten und zu einem Treffer kamen  und dabei den Rebels-Goalie Daniel Blankenburg mehrfach prüften, gelang es nicht dem Spiel eine Wendung zu geben. Gegen Ende hätten die Rebels das Ergebnis sogar noch nach oben schrauben können, aber alle Alleingänge brachten nichts Zählbares.