Starker Auftritt der Pirates

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Die Buchloer Pirates haben am Freitag in einem starken Spiel der Bayernliga-Aufstiegsrunde beim EHC 80 Nürnberg 5:2 (2:1, 0:1, 3:0) gewonnen. Die seit dem 7. Oktober letzten Jahres in der eigenen Halle ungeschlagenen Nürnberger konnten im Mittelabschnitt die frühe 2:0-Führung der Buchloer ausgleichen, im Schlussdrittel legten die Pirates aber noch einen Zahn zu und zogen auf 5:2 davon.

Die Nürnberger hatten in der Startphase zwei Aluminiumtreffer zu verzeichnen, das erste Tor schossen aber die Buchloer: Bei zweifacher Überzahl vollstreckte Alexander Endres einen schönen Spielzug über Lasse Jämsen und Peter Klemm ins leere Tor (7.). Mit einem fulminanten Schlagschuss in den Torwinkel ließ Jämsen das 2:0 folgen (14.). Patrick Schmid gelang für das Heimteam im Powerplay der 1:2-Anschlusstreffer (19.). Kurz vor der Pausensirene hätte Matthias Hitzelberger bei einem Konter in Unterzahl den gleichen Abstand wieder herstellen können, doch er traf nur den Pfosten.

In der 23. Minute stand Nürnbergs Anton Marsall völlig frei vor dem Tor und schon war der Ausgleich perfekt. Abgesehen von dieser Szene konnten die Buchloer die Kreise des herausragenden Akteurs vom Hinspiel aber wesentlich besser einengen. Nun entwickelte sich ein dramatisches Spiel, denn Nürnberg übernahm mehr und mehr die Initiative und der Führungstreffer lag vor allem bei mehreren Powerplays ständig in der Luft. In dieser Phase hielt aber Florian Warkus im Tor der Pirates mit glänzenden Paraden seine Mannschaft im Spiel. Im Schlussdrittel war von dem Nürnberger Übergewicht nichts mehr zu sehen. Die Buchloer steigerten sich noch mal und nach nur gut einer Minute erzielte Hitzelberger im Überzahlspiel das 3:2 für Buchloe. Bei einem sehenswerten Vorstoß servierte Martin Bonenberger für Alexander Endres, der die 2:1-Situation mit dem vierten Buchloer Treffer abschloss (47.).

Kurz danach stand schon wieder Bonenberger im Mittelpunkt: Mit drei gegen fünf Spieler verteidigten die Buchloer ihr Tor, als es zu einer Rangelei kam. Den folgenden Faustkampf entschied Bonenberger klar für sich. Zwar bekam der Buchloer eine Spieldauerstrafe, doch Jeff Wittig, sein unterlegener Widersacher, ließ sich zu einer obszönen Geste hinreißen und bekam zur Spieldauer- noch eine Matchstrafe aufgebrummt. Nach einer weiteren Strafzeit für Nürnberg machte Hitzelberger mit dem 5:2 den Sack zu.