Spitzenreiter gegen Schlusslicht

Spitzenreiter gegen SchlusslichtSpitzenreiter gegen Schlusslicht
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Die Allgäuer sind in der Bayernliga ein Phänomen. Denn Jahr für Jahr zieren die Falcons das Tabellenende, doch kaum geht es in die Abstiegsrunde, zeigt der EVP tolles Eishockey und sichert sich so verdient den Klassenerhalt. Und auch dieses Jahr läuft es so. Der EV Pfronten ist Letzter und bereitet sich seit dem ersten Spieltag auf die Abstiegsrunde vor. Doch im Vergleich zu früher, ist Pfronten nicht mehr die Schießbude der Liga und kann an einen gute Tag jeden Gegner ärgern. Dies musste auch schon der TEV Miesbach spüren, der bei seinem Spiel in Pfronten lange mit 1:3 m Rückstand lag und nur mit viel Glück noch die drei Punkte mit an die Schlierach nehmen konnte. Im Tor der Allgäuer steht mit Martin Ulsperger ein solider Torwart. In der Verteidigung sollen Martin Fröhlich oder Stefan Schödlbauer, die sich in der Bayernliga einen Namen als robuste Verteidiger gemacht haben, für Ruhe vor dem eigenen Gehäuse sorgen. Für die nötigen Tore sind Oberliga erfahrene Spieler wie Benjamin Gottwalz, Jimmy Knöpfler oder Florian Häfele verantwortlich. Topscorer der Allgäuer ist aber der Kanadier Yann Poirier, der schon einigen arrivierten Torhütern das Fürchten lehrte. Auch wenn Pfronten spielerisch oft unterlegen ist, zumindest kämpferisch kann der EVP gegen jeden Gegner mithalten.

Für die Herzogstädter zählen gegen den Tabellenletzten nur drei Punkte. Als Favorit möchte sich die Vorisek-Truppe keine Blöße geben und die Falcons besiegen. Doch Vorsicht – auch gegen die Allgäuer muss über 60 Minuten lang hart gearbeitet werden. Hinsichtlich der schweren Aufgaben, u.a. die Auswärtsspiele in Memmingen, Sonthofen, Schweinfurt, Bayreuth und Weiden, sollten die Gladiators die Spiele möglichst früh entscheiden, um so eventuell etwas Kraft sparen zu können.