Souveräner 9:1-Erfolg gegen Pfronten

EVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale einEVR zieht nach Zitterpartie ins Bayernkrug-Finale ein
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Spielerische Höhepunkte waren beim 9:1-Sieg des EV Regensburg in der Bayernliga über den EV Pfronten nur rar gesät. Angesichts der Tabellenkonstellation konnte man auch keinen offenen Schlagabtausch erwarten. Dafür waren die Gäste aus dem Allgäu in der Offensive viel zu harmlos.

Die Partie startete aus oberpfälzer Perspektive dann auch gleich wunschgemäß. Thomas Bauer nutzte seine zweite große Chance innerhalb der dritten Spielminute zum 1:0. Pfrontens Torhüter Peter Klammsteiner machte dabei keine gute Figur, da er den Puck aus spitzem Winkel passieren lassen musste. Sven Gerike legte auf Zuspiel von Thomas Daffner in der elften Minute nach. Die erste gefährliche Situation vor dem Regensburger Gehäuse brachte dann auch den Anschlusstreffer für die Pfrontener. Der beste Gästeakteur an diesem Abend, Adrian Hack, überraschte den guten EVR-Torhüter Bastian Niedermeier mit einem Schlenzer in den Winkel (11.). Der Jubel der Pfrontener war noch gar nicht verstummt, ehe wieder Gerike mit einer Kopie seines ersten Treffers, das 3:1 erzielte (12.).

Auch im zweiten Drittel riss die deutliche Regensburger Überlegenheit nicht ab. Zuerst düpierte Kristoffer Bäckström den bemitleidenswerten Klammsteiner zum 4:1 (22.), ehe Thomas Klisa mit dem fünften EVR-Tor schon frühzeitig für die Vorentscheidung in dieser Partie sorgte (26.). Das einzig nennenswerte offensive Lebenszeichen der Allgäuer setzte Florian Häfele, doch sein Hammer landete lediglich an der Latte (28.). Besser machten es wiederum die Regensburger, als Thomas Bauer einen Abpraller von Klammsteiner zum 6:1 verwertete und damit die glänzende Leistung der dritten Sturmformation stellvertretend krönte. Auch die letzte gefährliche Aktion vor der Drittelsirene führte zum Torerfolg für die Gastgeber. Daniel Huber umspielte den allein gelassenen Allgäuer Schlussmann und schob die Scheibe ins leere Gehäuse (39.).

Den erschreckend schwachen Pfrontenern sollte es aber auch im letzten Drittel nicht besser ergehen. Zunächst hatten sie noch Glück, dass die Hausherren dreimal in Folge nur das Gestänge anvisierten. Kapitän Thomas Daffner sorgte dann aber doch noch für den Torerfolg (48.). Mit einer zweistelligen Niederlage mussten die Gäste allerdings nicht abreisen. Das 9:1 durch Thomas Klisa setzte den Schlusspunkt unter diese einseitige Partie (58.).

Am nächsten Wochenende dürfen die Regensburger gleich doppelt vor eigenem Publikum antreten. Während am Freitag der Derbyschlager gegen den aktuellen Tabellenführer aus Selb auf dem Programm steht, wird am Sonntag der EHC Waldkraiburg in der Oberpfalz erwartet. (Michael Pohl)