Soier sauer auf SchiriESV Bad Bayersoien

Soier sauer auf SchiriSoier sauer auf Schiri
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Wenige Minuten waren beide Mannschaften auf dem Eis da mussten schon die ersten Soier auf die Strafbank. Rush-Hour für die Defensive des ESV. Die bewältigte aber Ihre Aufgabe bravourös. Selbst mit zwei Mann weniger auf dem Eis konnte man ein frühes Tor der Schlierseer verhindern. Als dann die erste Strafe gegen den TSV ausgesprochen wurde, war Florian Ferkau auf dem Posten. Er wurde von Klaus Müller mustergültig bedient und hämmerte die Scheibe, aus kurzer Distanz, in die Maschen.

Kurz drauf war es Reiner Frühschütz-Grüning, der aus der gegnerischen Rundung Martin Maier, freistehend vor dem Tor von TSV-Keeper Markus Voit, sah. Seinen scharfen Pass netzte der junge Bayersoien trocken ein. Zwei sauber rausgespielte Tore ließen den ESV jubeln.

Schliersee bemühte sich, zum Anschluss zu bekommen und attackierte heftig, aber ohne Erfolg. Begünstigt durch Strafzeiten konnten sie den ESV aber immer mehr ins eigene Drittel drängen. Doch die Verteidigung stand sicher und so ging es verdient mit 2:0 für Bad Bayersoien in die Drittelpause.

Im zweiten Spielabschnitt hatten Florian Ferkau und Matthias Mödl die Chance, das Ergebnis nach oben zu schrauben. Ferkau zog nur knapp am Tor vorbei und Mödl scheiterte am Torwart. Das wär‘s gewesen. Der TSV Schliersee drückte immer mehr aber das Abwehrbollwerk des ESV Bad Bayersoien war auch im zweiten Drittel nicht zu knacken. So blieb der Mittelabschnitt torlos.

Das letzte Drittel hatte gerade erst begonnen da führte eine kurze Unkonzentriertheit der Verteidigung zum 1:2. Noch nicht schlimm, aber Schliersee leckte dadurch natürlich Blut und dann half auch noch der Schiedsrichter mit. Sepp Maier wollte aus dem eigenen Drittel einen Pass auf Klaus Müller spielen, aber der Schlittschuh eines Schlierseers fälschte die Scheibe ab. Der Schiri entschied unverständlicherweise auf Icing. Also Bully im Soier Drittel. Dann wurde der Schuss von Stefan Eham unhaltbar abgefälscht und landete zum Ausgleich in den Maschen. Bitter für den ESV.

Dann noch eine Entscheidung des Schiedsrichters, die nur noch Kopfschütteln auf der Spielerbank des ESV verursachte, sprach er doch dem Schlierseern einen Penalty zu. „Zwar war es ein Foul seitens der Soier, aber da der Spieler des TSV immer noch eine Abspielstation gehabt hätte eben kein Penalty“, ärgerten sich die Soier in ihrer Mitteilung. Markus Seemüller scheiterte aber am überragenden ESV Schlussmann Mayr. Er war wirklich glänzend aufgelegt und rettete somit den Bayersoiern einen Punkt.

Eigentlich hätten es zwei Punkte werden müssen. Kurz vor Schluss zeigte der Schiri eine Strafe gegen die Gastgeber an. Bayersoien weiterhin in Scheibenbesitz. Es vielen einige Schüsse auf Tor aber der ESV blieb am Drücker. Just in dem Moment, als Florian Ferkau den Punk ins Tor schoss, pfiff der Schiri ab, weil ein Schlierseer angeblich an der Scheibe war. Kein Tor. Kann eigentlich nicht sein. „So hatte man zwar einen Punkt beim Ersten geholt, aber wurde um den Sieg gebracht“, so der ESV.