Sieg und Niederlage für die Black EaglesTSG Reutlingen

Sieg und Niederlage für die Black EaglesSieg und Niederlage für die Black Eagles
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Beides waren Begegnungen gegen Tabellennachbarn und damit jeweils Sechs-Punkte-Spiele. Nach dem verheißungsvollen 9:2 gegen den FSV Schwenningen waren Hoffnungen und Ansprüche groß am Samstag im Derby bei den Eisbären Balingen ebenfalls zu punkten. Der EC begann gewohnt laufstark und setzte die TSG Black Eagles mit frühem Forechecking unter Druck. Häufig fanden die Black Eagles kein probates Mittel das eigene Spiel aufzubauen, da lange wie kurze Pässe im Aufbauspiel zu unpräzise waren und ihr Ziel nicht fanden. So verlangsamten sich die Angriffe der Black Eagles schon früh, was gegen die agilen Eisbären nicht ausreichte. Letztlich brauchte die TSG auch zu viele Chancen, um zu einem Treffer zu kommen. Die frühe Führung durch den EC nach nicht einmal fünf Minuten jeweils durch Kapitän Ebner, verkürzte Felix Stumpf für die TSG zwar schon in der 14.Minute auf 2:1, von dortan gelang der TSG aber kein weiterer Treffer, was schlicht zu wenig war. Rund 17.Minuten vor Schluss erhöhte Zivkovic für den EC zum 3:1. Auch danach ließen die Schützlinge von Trainer Hans Krüger nicht den Kopf hängen und rackerten weiter. Sicherlich hätte der Anschluss die Partie nochmals spannend werden lassen. Mit den erhofften Punkten im Kampf um einen besseren Tabellenplatz war es damit nichts, wobei sich hierzu den Black Eagles nochmals eine Chance gegen den EC am 2. März bietet.

Am Sonntag machten die Black Eagles gegen den Stuttgarter EC 1b fast alles besser. Lediglich die Chancenauswertung ließ wieder zu wünschen übrig. Hieran hatte jedoch der starke Keeper des SEC seinen Anteil. Nach dem knappen 4:3 der TSG gegen SEC vor zwei Wochen hatten die Hauptstädter sich offenbar Chancen ausgerechnet und für die Partie den Torhüter der Stuttgart Rebels aus der Baden-Württemberg-Liga zum Einsatz gebracht. Dieser machte den Black Eagles Stürmer das Leben nicht einfach, konnte aber die klare Unterlegenheit seiner Mannschaft nicht ausgleichen. In der ersten Drangphase wollte die TSG alles besser machen als im letzten Vergleich und tat dies auch. Mit Toren in der fünften, achten und elften Minute waren für die Black Eagles Dominique Tilgner, Marcin Trybus und Tilo Fritz zum 3:0 im ersten Drittel erfolgreich. Im Mittelabschnitt hatten die Gäste ihre Defensive deutlich besser eingestellt und ließen die Black Eagles nicht mehr so einfach ins eigene Drittel gelangen. Nur Matthew Lewis konnte seine Farben mit dem 4:0 voranbringen. Im Schlussdrittel schwanden die Kräfte des SEC. Trotz vierminütiger Unterzahl kam die TSG brandgefährlich vors Gästetor und erhöhte zwischen der 53. und 56.Minute durch Felix Stumpf, Maximillian Enz und Matthias Schreiber, wobei Maximillian Enz mit seinem Tor des Abends durch die eigenen Beine den Stuttgarter Keeper reichlich düpierte. Derartiges gelingt aber eben nur, wenn man bereits 6:0 führt. Rund vier Minuten vor Schluss kam der EC noch zu seinem Ehrentreffer, der den Endstand mit 7:1 markierte.

Ganz so einfach wird es für die Black Eagles in der am Freitag anstehenden Partie beim Heilbronner EC 1b sicherlich nicht werden. Der HEC zeigte sich schon im ersten Vergleich zu Beginn der Saison spiel- und kampfstark und bestätigte dies in den weiteren Ergebnissen. Zuletzt steht hier eine knappe 3:5 Niederlage gegen die ESG Esslingen. Andererseits trennen den EC und die Black Eagles nach dem Sieg Balingens nur noch vier Punkte in der Tabelle.

Etwas verschlafen haben die TSG Black Eagles Junior II ihr Heimspiel gegen die Eisbären Balingen. Die jungen Reutlinger Kufencracks konnten sich zwar von Drittel zu Drittel steigern,  unterlagen aber dennoch am vergangenen Samstagmorgen mit 6:12 (2:5, 2:4, 2:3). „Schade, spielerisch war das ein klasse Auftritt der TSG-Jugend, aber leider konnten unsere Kids ihre Chancen nicht ausreichend nutzen“, so Coach Thomas Schaal. Die Torschützen auf Reutlinger Seite waren Darren Veihelmann mit drei Toren. Jeweils einen Treffer steuerten Leon Schmeisser, Stephan Mühlenmeister und Christopher Adams bei.