Sieg in Pfronten macht Sechs-Punkte-Wochenende perfekt

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„Das war wieder ein wichtiger Sieg für unser Selbstvertrauen, da können wir auch die vier Gegentore verschmerzen“, sagte der sportliche Leiter Bernd Wucher nach dem Pflichtsieg beim Tabellenletzten.

Personell waren die Islanders besser aufgestellt als beim Sieg gegen Germering am Freitag, zudem starteten sie mit dem Schwung dieses Erfolges. So war die schon am Freitag kaum zu bremsende Sturmreihe Jim Nagle, Milan Liebsch und Pavel Mojtek für die Gästeführung durch Mojtek in der 7. Minute zuständig. Die Falcons, die im ersten Drittel viel Gegenwehr zeigten, glichen allerdings schon drei Minuten später nach einem Abwehrfehler des EVL durch Sebastian Weixler aus. In einem turbulenten ersten Durchgang schlugen die Islanders aber ebenfalls postwendend zurück. Mojtek nutzte nach Zuspiel von Markus Schweinberger in der 12. Minute das erste Powerplay des EVL. Der zeigte sich wie schon gegen Germering auch in Unterzahl stark, blieb nicht nur im kompletten Spiel ohne Gegentor, sondern erhöhte durch Jim Nagle, der mustergültig von Timo Krohnfoth bedient wurde, zwei Minuten vor der Pause auf 1:3. Allerdings blieb Pfronten, das zuvor mit einem Lattenschuss Pech hatte, dran. Nur 49 Sekunden später kam der EVP durch Benjamin Gottwalz zum erneuten Anschluss, als die Islanders im eigenen Drittel zu sorglos waren.

„Danach haben wir in der Defensive umsichtiger gespielt. Das war dann der Schlüssel zu einem erfolgreichen zweiten Drittel“, sagte Wucher, der wie auch die rund 80 ins Allgäu mitgereisten Lindauer Schlachtenbummler gleich fünf EVL-Tore bejubeln durfte. Zunächst sorgte ein Doppelschlag innerhalb von 33 Sekunden von Jim Nagle und Fabian Burmann, der sein erstes Tor im Lindauer Trikot erzielte, für die frühzeitige Entscheidung in diesem Spiel (26). Dem ließen die Islanders zwei weitere schnelle Tore folgen. Diesmal folgte Mike Dolezal 52 Sekunden später dem „Vorbild“ von Nagle und erhöhte auf 2:7 in der 31. Minute. Eine Sekunde vor der Pause setzte Timo Krohnfoth noch einen drauf: Torhüter Michael Gundlach hatte in Unterzahl einen Schuss abgewehrt, Dolezal nahm den Abpraller auf und bediente Krohnfoth, der zum achten Lindauer Treffer einschoss.

Im Schlussabschnitt tat sich angesichts der deutlichen Gästeführung nicht mehr allzu viel. Die Islanders, mit allen Spielern im Einsatz, schalteten einen Gang zurück, auch wenn Pavel Mojtek mit seinem dritten Treffer in der 47. Minute das 3:8 der Gastgeber durch Maximilian Jentzsch beantwortete: Den Schlusspunkt setzte der Ex-Lindauer Pietro Vacca 17 Sekunden vor Feierabend mit dem 4:9 Endstand durch den die Lindauer ihren guten zwölften Platz in der Bayernliga verteidigten.