Sieg beim ewigen Rivalen

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Einen wichtigen Auswärtssieg feierte der ESV Pinguine Königsbrunn am Sonntagabend beim ewigen Rivalen ERC Sonthofen. Mit 3:1 (0:0, 2:1, 1:0) behielten die Königsbrunner die Oberhand. Bereits im Vorfeld wurde erwartet, dass es zumindest eine hart umkämpfte Partie werden würde. Dies bestätigte sich mit insgesamt 94 Strafminuten. Die Pinguine, die unbedingt den neunten Platz erreichen wollten und Sonthofen, die ihrerseits Platz zwölf sichern wollten, schenkten sich keinen Meter der Eisfläche. Somit entwickelte sich ein etwas zerfahrenes Spiel, in dem keiner ein wirkliches Übergewicht aufbauen konnte. Es gab durchaus gute Tormöglichkeiten auf beiden Seiten, doch die Torhüter waren stets auf dem Posten. Auch Überzahlmöglichkeiten blieben ungenutzt.

Die zweiten zwanzig Minuten begann Sonthofen etwas stärker und so nutzten die Gastgeber ein langes Überzahlspiel zur Führung. Es dauerte ein wenig, ehe die Pinguine in nun oft unterbrochenen und von vielen Hinausstellungen geprägten Minuten wieder zurückfanden. Überraschend fiel somit auch der Ausgleich durch Davide Conti, der kurz hinter der blauen Linie abzog und den Sonthofener Torwart auf dem falschen Fuß erwischte. Kurz darauf agierte der ESV in Überzahl und konnte dies durch einen weiteren Torwartfehler nutzen. Toptorjäger Robert Franc verwertete einen Abpraller zum 2:1. In den folgenden Szenen zeigte sich nun der ERC etwas nervös und fahrig, während die Pinguine wesentlich ungezwungener aufspielten. Allerdings blieben, im Gegensatz zu den letzten Partien, Chancen Mangelware.

Der letzte Abschnitt stand den ersten beiden in nichts nach, da das Spiel weiterhin auf schwachem Niveau stattfand. Auch die ersten Hinausstellungen gegen beide Teams brachten keinen wirklichen Spielfluss. Erst nach gut 50 gespielten Minuten schienen beide Kontrahenten die Visiere hochzuklappen und es ergaben sich vor allem für die Gastgeber etliche Einschussmöglichkeiten. Doch diesmal war das Glück den Pinguinen hold. Patrick Ullmann netzte acht Minuten vor dem Ende in Überzahl zum 3:1 ein. Zur Folge hatte dies wütend anstürmende Sonthofener, denen sich aber vor allem Clemens Heringer in den Weg stellte. Dieser entschärfte Schuss um Schuss gegen verzweifelnde Gastgeber, ein Gefühl das man im Lager der Pinguine nur allzu gut kennt. Auch die letzten Unterzahlspiele und die Herausnahme des gegnerischen Torwartes brachten die Rot-Weißen mit Geschick, aber auch Glück hinter sich, so dass am Ende der zweite Auswärtssieg in Folge gefeiert werden konnte.

Tore: 1:0 (26.) Henriksson, 1:1 (33.) Conti, 1:2 (34.) Franc, 1:3 (52.) Ullmann. Strafen: Sonthofen 22 + 10 (Sill) + 10 (Stöhr) + 10 (Sing), Königsbrunn 32 + 10 (Lippert).