Sieg – aber keine Schützenhilfe

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Der ESV Buchloe hat seine Auswärtsaufgabe in der Bayernliga-Aufstiegsrunde beim EC Bad Tölz 1b gemeistert. Zwei Tage nach der bitteren 4:6-Heimniederlage gegen den EHC 80 Nürnberg lieferten die Cracks von Norbert Zabel eine zwar wenig glanzvolle, aber dennoch respektable Leistung ab und siegten mit 7:4 (2:2, 3:1, 2:1). Ausgeblieben ist allerdings die erhoffte Schützenhilfe aus Dingolfing: Die Niederbayern unterlagen mit 2:4 dem EHC 80 Nürnberg, der jetzt klar auf den Gruppensieg zusteuert.

Gleich zu Beginn ließen Lasse Jämsen und der Bad Tölzer Klaus Böhm je eine Riesenchance aus. Besser machte es Peter Erlacher, der ESVB-Keeper Florian Warkus geschickt umspielte und die Gastgeber damit 1:0 in Führung brachte (15.). Nun ging es Schlag auf Schlag: Matthias Hitzelberger besorgte den Ausgleich (15.), erneut Erlacher traf aber mit einem verdeckten Schuss zum 2:1 (16.). Ein wahres Bombardement von Peter Klemm und Martin Bonenberger blieb anschließend zwar ohne Erfolg, dafür erzielte Alexander Endres vor der Pause noch das 2:2 (18.).

Im zweiten Abschnitt brachte Lasse Jämsen den ESV Buchloe erstmals in Front: Nachdem sich Sven Curmann schön durchgedribbelt hatte, bediente er den Finnen, der zum 3:2 traf (27.). Mit einem Doppelschlag in der 35. Minute setzten die Pirates die Zeichen dann klar auf Sieg, als Hitzelberger und Christian Klemm ihre Nachschussmöglichkeiten verwerteten. 19 Sekunden vor Drittelende erlaubten sich die Buchloer Verteidiger eine Schlafmützigkeit: Völlig frei vor dem Tor ließen sie den Bad Tölzer Sebastian Geltinger stehen, der sich mit dem 3:5 bedankte. Der Auftrieb durch diesen Treffer reichte beim EC Bad Tölz aber nicht aus, um im Schlussdrittel die Buchloer noch einmal gefährden zu können. Die Pirates ihrerseits taten nur noch das Nötigste, um den Zwei-Tore-Vorsprung zu verwalten. So verflachte das Geschehen auf dem Eis, wo sich nun ungenaue Pässe und Stockfehler aneinander reihten.

Erst nach Peter Klemms 6:3 (49.) erhöhten die Buchloer nochmals die Drehzahl, um ihren Fans etwas zu bieten. Im Anschluss an einen Pfostenschuss von Ferdinand Speckamp (52.) war bei einer doppelten Überzahl die beste Gelegenheit dazu: Peter Klemm unterstrich dabei seine Torjägerqualitäten, als er nach einem Zuspiel von Hitzelberger die Scheibe eiskalt mit der Rückhand unter die Torlatte setzte (7:3, 54.). In der Schlussminute konnte Sebastian Fottner das Ergebnis für Bad Tölz noch auf 4:7 verbessern.