Serie der Auswärtsniederlagen reißt nicht ab

Adrian Hack bleibt ein FalconAdrian Hack bleibt ein Falcon
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Der EV Pfronten musste in der Bayernliga eine weitere Auswärtsniederlage hinnehmen. 4:2 (1:2, 2:0, 1:0) für den ERC Sonthofen 99 hieß es am Ende eines fairen und spannenden Derbys. Die Hausherren hatten den besseren Start, bereits in der vierten Minute fiel die frühe Führung durch Michael Grimm. Pfronten ließ sich davon nicht beeindrucken und kam nach einer sehenswerten Kombination durch Roman Sigulla zum Ausgleich. Nun war Sonthofen wieder dran, der starke Sven Rampf im Pfrontener Kasten konnte jedoch mehrfach sehenswert klären. In der 18. Minute nutzte der erneut gut aufgelegte Holger Völk eine 5:3-Überzahl mit einem Schlagschuss von der blauen Linie zum 2:1 für Pfronten.

Im zweiten Spielabschnitt konnten die Falcons nicht mehr an die bislang gezeigte Leistung anknüpfen, Sven Rampf geriet immer häufiger unter Beschuss, konnte sich aber durch starke Paraden auszeichnen. In der 32. Minute war aber auch er machtlos beim Ausgleichstreffer von Christian Tarrach. Pfronten hatte sich zu diesem Zeitpunkt dass Spiel unerklärlicherweise aus der Hand nehmen lassen und der 3:2-Führungstreffer für die Hausherren (Sing) war in der 36. Minute die logische Konsequenz. Mit diesem knappen Rückstand ging es in das Abschlussdrittel und die Mannschaft um Trainer Harald Waibel wollte den Ausgleich.

Chancen auf beiden Seiten blieben ungenutzt, Pfronten lauerte auf seine Möglichkeit und schien diese auch zu bekommen, als Nikolai Varianov in der 47. Minute nach Stockstich fünf Minuten und eine Spieldauerstrafe bekam und seiner Mannschaft damit einen Bärendienst erwies. Doch die Falcons konnten diesen Vorteil nicht nutzen und so kam es wie es kommen musste. Waibel nahm Sven Rampf vom Eis um den Ausgleich noch zu erzwingen, doch Sonthofens Brent Ottmann kam an die Scheibe und traf zum Endstand von 2:4 aus Sicht der Pfrontener. Wieder einmal konnte man wie in allen Auswärtsspielen zuvor eine zwischenzeitliche Führung nicht zu Punkte machen.

Pfrontens Trainer Harald Waibel nach dem Spiel: „Mit der Leistung meiner Mannschaft aus dem ersten und dem dritten Drittel bin ich zufrieden und so hätten wir hier auch eine Chance gehabt, so aber mussten wir zwei Gegentore einstecken und einem Rückstand hinterherlaufen. Ein Lob aber auch an die Mannschaft, die sich nicht aufgegeben hat und mit ein bisschen Glück den Augleich hätte erzielen können. Es ist bitter zu sehen, was möglich gewesen wäre und erneut mit leeren Händen zurückkehren zu müssen“, so sein Fazit nach dem Spiel.