Sechs-Punkte-Wochenende für den EVL

Sechs-Punkte-Wochenende für den EVLSechs-Punkte-Wochenende für den EVL
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„Es sind uns schon einige Felsbrocken vom Herzen gefallen“, sagte EVL- Trainer Willy Bauer nach dem Sieg im „schwierigeren Spiel des Wochenendes. Jeder hat von uns einen Sieg gegen Pfronten erwartet. Schön, dass wir ihn den Zuschauern schenken konnten.“ Knapp 700 Eishockey- Fans waren gekommen und durften drinnen feiern, während es draußen in Strömen regnete. „Ein ganz neues Gefühl – und es tut sehr gut“, sagte der sportliche Leiter, Bernd Wucher.

Es war aber keine einfache Aufgabe für den EVL, der auf die in Germering verletzten Peter Kraus und Christof Hehle verzichten musste, während Markus Schweinberger das zweite seiner drei Spiele Sperre absitzen musste. Wieder musste Bauer seine Sturmreihen ändern, was dem Rhythmus gegen einen defensiv eingestellten Gegner nicht entgegen kam. Dennoch gingen die Lindauer schnell in Führung. In der 7. Minute erzielte der konsequent nachsetzende Matthias Schwarzbart das 1:0 – bereits das dritte Tor des Centers an diesem Wochenende. „Er spielt eine gute Saison und lässt sich durch nichts aus der Ruhe bringen. Die Tore sind der Lohn für seine positive Einstellung“, gab es dafür ein Sonderlob von Bauer. Gespannt waren die Lindauer Fans auch auf das Heimdebüt von Neuzugang Jim Nagle. Der zeigte seine Klasse und war gleich am 2:0 beteiligt. Schiedsrichter Eisenhut hatte eine Strafe gegen die Gäste angezeigt, als die Scheibe von Nagle über Pavel Mojtek zu Jiri Kunce kam, der in der 18. Minute einschoss.

Dass die Islanders die unterlegenen Gäste nach der verdienten Führung wieder herankommen ließen, war allerdings ärgerlich. „Total unnötig. Den Gegner durch Überheblichkeit stark zu machen, können wir uns in der Bayernliga nun wirklich nicht leisten“, kritisierte Wucher die Einstellung des EVL im zweiten Durchgang. Pfronten kam durch ein Powerplaytor nach 29 Minuten durch Thomas Böck zum Anschluss und drei Minuten später sogar zum Ausgleich. Nach einem Bully waren die Islanders nicht schnell genug bei Martin Fröhlich dessen verdeckter Schlenzer als Bogenlampe ins sonst von Waldemar Quapp wieder gut gehütete Tor einschlug. Ein heilsamer Schock für die Gastgeber, die den Schalter sofort wieder umlegten. „Dann haben wir wieder das gespielt, was uns stark macht und sind zum Glück belohnt worden“, sagte Bauer. Mit einem Doppelschlag in der 38. und 40. Minute stellten der engagierte Lindauer Kapitän Mike Dolezal in Überzahl und Neuzugang Jim Nagle mit seinem ersten Tor im EVL-Trikot den alten Abstand wieder her.
Danach ließen die Lindauer nichts mehr anbrennen. Ein weiteres Powerplaytor von Milan Liebsch (46.) sorgte bereits für die endgültige Entscheidung zugunsten der Hausherren und gute Stimmung bei den Fans. Die wurde nur leicht getrübt durch Schödelbauers Treffer zum 5:3 in der 51. Minute und eine Spieldauer- Disziplinarstrafe gegen Patrick Prell wegen Meckerns. Den Schlusspunkt zum 6:3- Sieg setzte eine Sekunde vor Schluss Andreas Pufal. In Überzahl fälschte er einen Schuss von Pavel Mojtek unhaltbar ab und sorgte für ein auch in dieser Höhe verdientes Endresultat.


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