Sechs aus Acht

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Sechs aus Acht lautet die magische Formel des ESV Pinguine Königsbrunn. Aufgestellt von den sportlich Verantwortlichen um Trainer Marian Hurtik bedeutet dies nichts anderes, als dass das Team von den verbleibenden Spielen sechs gewinnen muss, um noch auf den Play-off-Zug auszuspringen.

Dazu sollte in den nun anstehenden zwei Partien des Wochenendes endlich einmal doppelt gesiegt werden. Die Gegner, die ebenfalls mitten im Kampf um die begehrten Plätze stecken, stellen dabei die wohl ungeliebtesten der Pinguine dar. Am Freitagabend ist der ESV nämlich zu Gast beim TSV Erding (Beginn 20 Uhr) und am Sonntag empfangen die Pinguine den ESC Dorfen (Beginn 18 Uhr).

Die Auswärtsbilanz in Erding ist schlicht und ergreifend miserabel. Kein Spiel konnte seit dem Bayernligaaufstieg des TSV vor drei Jahren im dortigen Eisstadion gewonnen werden. Dazu kommt das dramatische Aus in der letztjährigen Viertelfinalserie gegen Erding. All dies muss am Freitagabend von den Spielern beiseite geschoben und endlich die geforderte Serie gestartet werden. Denn nicht nur psychisch dürfte der Druck auf den Pinguinen lasten, auch sportlich sind die Gastgeber seit dem 6:6-Hinspielkrimi enteilt.

Als sehr unangenehm dürfte der Landkreisrivale der Erdinger, der ESC Dorfen, gelten. Auch gegen den ESC haben die Pinguine keine allzu rosige Bilanz. Dazu kommt, dass die meisten Spiele gegen Dorfen umkämpft und meistens knapp waren. So konnten die Sonntagsgäste das Hinspiel trotz großer Moral der Pinguine und dreier Tore durch Patrick Ullmann mit 4:3 für sich entscheiden. Damals hatte beim ESV wohl kaum einer damit gerechnet, dass ausgerechnet die Oberbayern der aktuelle direkte Konkurrent sein dürfte. Derzeit belegt der ESC den neunten Platz mit einem Punkt mehr als der ESV (22:22, 81:81 Tore). Als eines der wenigen Teams kann Dorfen dabei auf eine relativ ausgeglichene Heim- und Auswärtsbilanz blicken. Mit Öffnung des zweiten Transferfensters verpflichtete der ESC den Kanadier Seth Gray für Chad Urschel. Damit wurde nicht nur ein Stürmer geangelt, der die Bayernliga aus den letzten Jahren bereits kennt, sondern Gray zählte bereits in der zweiten Hälfte der Saison 2005/06 zum Kader der Dorfener. Davon sichtlich angespornt kommt der Kanadier nach nur sechs Spielen bereits auf sieben Tore und fünf Vorlagen. Topscorer des Teams ist aber Patrice Dlugos dem in 21 Einsätzen 26 Punkte gelangen, gefolgt von Eduard Seisenberger (20 Spiele, 22 Punkte).

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