Schwere Prüfung für die Islanders

EV Lindau bleibt in der LandesligaEV Lindau bleibt in der Landesliga
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Vor einer ganz harten Aufgabe steht der EV Lindau am Freitag. Ab 19:30 Uhr müssen die Islanders beim überraschend stark gestarteten ERC Lechbruck antreten.

Lechbruck gegen Lindau das Topspiel in der bayrischen Landesliga? Darauf hätte vor der Saison manch einer mit Kopfschütteln reagiert, holten die „Flößer“ doch vergangene Saison in der Vorrunde einen einzigen Punkt und retteten sich erst in der Abstiegsrunde vor dem Sturz in die Bezirksliga. „Man hat aber da schon gesehen, dass sich die Mannschaft entwickelt“, sagt der sportliche Leiter des EVL, Bernd Wucher. „Dazu ist das Team im Sommer klug verstärkt worden. Der Erfolg ist kein Zufall.“ Kräfteraubend ist er allerdings allemal, spielt der ERC doch derzeit mit nur zwei Blöcken. „Die sind allerdings ausgeglichen gut besetzt“, urteilt EVL- Trainer Willy Bauer. So ließen die Siege am vergangenen Wochenende in Fürstenfeldbruck (4:1) und Forst (11:3) aufhorchen.

Die Islanders erwarten eine körperbetonte Partie, vergleichbar mit der Partie in Bad Wörishofen. „Wir werden auf einen hart arbeitenden Gegner treffen, müssen diesmal von Anfang an dagegenhalten und dürfen den Anfang nicht verschlafen“, sagt Bauer. Dabei werden die Islanders erstmals in dieser Saison ohne kompletten Kader antreten. Neben dem gesperrten Kapitän Peter Kraus werden drei Spieler aus beruflichen Gründen die Reise an den Lech nicht mitmachen können. Ein Fragezeichen steht auch hinter Stammkeeper Waldemar Quapp, der nach seiner Krankheit das Training aber wieder aufnahm. Patrick Matzenmüller zeigte aber schon in Bad Wörishofen, dass er stark in Form ist. „Patrick kann man immer bringen, er ist stets topp vorbereitet“, sagt Bauer, der mögliche Ausfälle nicht als Entschuldigung betrachten will. „Wir fahren nach Lechbruck, um dort zu gewinnen.“ Dies sei durchaus möglich, wenn die Mannschaft ihre Stärken ausspiele. Allerdings müsse sie noch konstanter agieren.