Schwere Aufgaben zu Jahresbeginn

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
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Die Passau Black Hawks stehen vor der entscheidenden Phase in der Bayernliga. Zehn Spieltage sind es noch bis zu den Play-offs, die kurze Pause nach Weihnachten hat die Mannschaft von Trainer Otto Keresztes genutzt, noch einmal Kraft zu tanken. Das war auch notwendig, denn im neuen Jahr stehen die Hawks vor zwei schweren Bewährungsproben. Am Freitag müssen die Passau bei den heimstarken Schweinfurt Mighty Dogs bestehen, am Sonntag geben die Königsbrunn Pinguine ihre Visitenkarte in der Eis-Arena ab. „Jetzt gilt es, hellwach und fit zu sein. Ausrutscher darf sich keine Mannschaft mehr erlauben“, schätzt Coach Keresztes die Situation ein.

Nach ein paar trainingsfreien Tagen gilt die volle Konzentration der Hawks den letzten Spielen. Die Schweinfurt Mighty Dogs haben es geschafft, sich derzeit auf einen der begehrten Play-off-Plätze zu kämpfen. Die Unterfranken belegen derzeit mit vier Zählern Vorsprung den siebten Rang. Deswegen will Spielertrainer Sergej Waßmiller derzeit noch nichts von Planungen für die K.O.-Runde wissen. Nachdem mehrere seiner Spieler auch noch im Nachwuchs der Mighty Dogs auflaufen, war der Substanzverlust im alten Jahr recht groß. Die Pause über Silvester kam den Schweinfurtern also gerade recht. Doch auch die Hawks haben kleinere Blessuren auskuriert und werden voll motiviert bei den Mighty Dogs antreten. „Auch wenn es sehr sehr schwer wird, wir wollen unseren Hinspielerfolg wiederholen und die Tabellenführung verteidigen“, gibt Trainer Keresztes das Ziel vor.

Am Sonntag sind die Hawks gegen die Königsbrunner Pinguine gefordert. Die Schwaben zählen bisher zu den Enttäuschungen der Saison. Die Pinguine wurden von Beobachtern vor Saisonbeginn ganz vorne erwartet, in Königsbrunn sprachen die Verantwortlichen davon, in die Oberliga aufsteigen zu wollen. Nachdem es anfangs nach Wunsch lief, wurden die Pinguine dann von einer Verletzungsmisere geplagt und nach und nach in der Tabelle nach durchgereicht. Derzeit reicht es nicht einmal für einen Play-off-Rang, Königsbrunn hat auf Platz 10 fünf Punkte Rückstand. Deswegen zählt für die Schwaben jedes Spiel. Im Kader gab es noch vor Weihnachten Veränderungen, Roland Hanemann hat Königsbrunn verlassen, dafür verstärkt Michael Kerber den Angriff. Der 21-jährige konnte beim Zweitligisten Landsberg 2000 nicht wie gewünscht Fuß fassen. Doch nicht nur auf ihn müssen die Hawks aufpassen, Trainer Keresztes warnt: „Wir dürfen nicht glauben, weil Königsbrunn hinter den Erwartungen liegt, hätten wir schon gewonnen. Die werden um ihre Chance kämpfen, das wird ein heißer Tanz. Und wir wollen mit dem knappen Vorsprung auf Deggendorf ins Derby am kommenden Freitag gehen.“ Darüber hinaus haben die Black Hawks gegen Königsbrunn noch eine Rechnung offen. Bei den Schwaben haben die Hawks in dieser Saison ihre erste Saisonniederlage kassiert. Diesmal soll der Spieß umgedreht werden. Spielbeginn gegen Königsbrunn ist am Sonntag um 18:30 Uhr in der Eis-Arena.

Unterdessen ist das Niederbayernderby zwischen den Passau Black Hawks und Deggendorf Fire am 12. Januar bereits ausverkauft. Die Abendkassen werden nicht mehr geöffnet.