Schweinfurt verpflichtet Hollweg

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„Bryce ist ein absoluter Teamplayer, der sich auch nicht zu schade ist, eine dritte Reihe als Center anzuführen. Er kann jedoch auch jederzeit in einer Top-Reihe spielen“, so Steffen Reiser. „Ferner passt er sportlich, menschlich und charakterlich perfekt in die Mannschaft. Zwar ist er noch nicht in Top-Verfassung – die kurze Zeit ohne hochklassige Spielpraxis ist noch anzumerken – und berufsbedingt wird er im Oktober nicht alle Trainingseinheiten mitmachen können, aber durch seine Technik, Übersicht und auch körperbetonte Spielweise wird er in der Zukunft ein absoluter Gewinn für die Mannschaft werden“, so Reiser weiter.

Zum letzten Wochenende der Vorbereitung gibt es einen Klassiker: Am Freitag empfangen die Schweinfurter im Icedome den alten Rivalen von der Aisch, den Höchstadter EC. Regelmäßig in den letzten drei Jahren erwischte es den Elften der Vorrunde; in der letzten Saison waren die Alligators auf diesem ominösen Platz gelandet und verabschiedeten sich nach einer desaströsen Abstiegsrunde in die Landesliga. Das soll kein Dauerzustand bleiben – unter neu geordneter Vorstandschaft will der HEC „mit Volldampf zurück in die Bayernliga“, wie der sportlicher Leiter Jörg Schobert erklärte.

Die unvermeidlichen Abgänge wiegen natürlich schwer. Thomas Schmidhuber, Sebastian Buchwieser und Top-Torjäger Michael Hlozek wird man vermissen, dennoch hat der neue Spielertrainer Daniel Jun einiges Potential in seiner Mannschaft. So blieben neben den beiden Torhütern auch Sergej Hausauer und Ales Stribny den Höchstädtern erhalten, Jan Michalek kehrte aus Selb zurück und zwei jüngere Kräfte kamen aus Bayreuth und Juns letzter Station Schönheide. Die Alligators haben bisher erst ein Spiel absolviert, dabei den Regionalligisten Eisbären Heilbronn mit 7:4 besiegt.

„Ein sehr ambitionierter Landesligist, der sicher hochmotiviert sein wird und den wir nicht unterschätzen sollten“, urteilt Steffen Reiser über den Gegner dieser letzten Testphase. Personell sieht es bei den Mighty Dogs sehr gut aus, denn außer Pascal Schäfer kann Trainer Proskuryakov alles aufbieten. Das Rückspiel in Höchstadt am Sonntagabend beginnt erst um 18.30 Uhr.