Schwarzes Wochenende für die Pinguine

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Ein schwarzes Wochenende erlebte der ESV Pinguine Königsbrunn, denn nach der 3:6-Heimniederlage gegen den VER Selb kassierte man auch beim Höchstadter EC mit 2:6 (1:0, 1:3, 0:3) eine Niederlage.

Dabei begannen die Pinguine durchaus sehenswert in Mittelfranken und stellten die Gastgeber, die bislang alle ihre fünf Heimspiele gewinnen konnten, vor einige Probleme. Diese wurden sichtlich größer, als Dominik Hägele bereits in der siebten Minute ein Überzahlspiel nutzte und die Pinguine in Führung brachte. Die Alligators hatten in der Folge gegen tief stehende Pinguine, Schwierigkeiten aussichtsreich vor das Tor des zu diesem Zeitpunkt starken Jan Pospisil zu kommen. Der ESV agierte clever und sehr ruhig und wartete auf die sich bietenden Kontergelegenheiten, aus denen allerdings kein weiteres Kapital mehr geschlagen werden konnte.

Zu Beginn des zweiten Drittels kamen die Pinguine erneut früh in Überzahl konnten aber die Chance nicht nutzen und kassierten zu allem Unglück auch noch kurz darauf das 1:1. Das Spiel war nun offen und beide Mannschaften kamen zu guten Gelegenheiten, die in der 36. und 37. Minute auch in Tore umgemünzt wurden. Erst gingen die Gastgeber in Führung, nur etwas mehr als eine Minute später konnte Michael Heichele, wiederum in Überzahl den Ausgleich erzielen. Doch Höchstadt traf die noch jubelnden Pinguine eiskalt, denn exakt 16 Sekunden später lag die Scheibe wieder im Tor von Pospisil.

Die Gastgeber begannen nun ihre Routine auszuspielen und verwalteten im letzten Drittel äußerst souverän das Ergebnis. Die sich bietenden Gelegenheiten wurden dazu konsequent ausgenutzt. Die Pinguine resignierten und der HEC traf innerhalb von fünf Minuten drei weitere Male. Zu allem Überfluss kassierte der ESV noch zahlreiche Strafen, so unter anderem nach dem 2:6, bei dem die Spieler vehement auf Icing reklamierten oder bei einem Laufduell zwischen Dominic Erhard und Ales Stribny, der von Erhard gecheckt wurde, fiel und zusammen mit Erhard in die Bande krachte und sich dabei schwer verletzte, was Erhard die dritte Spieldauer der Saison einbrachte. Er wird somit die nächsten beiden Spiele fehlen. Unschön waren daraufhin Tumulte auf der Sitzplatztribüne hinter der Pinguinbank, die die Schiedsrichter mit Verweisen gegenüber den Zuschauern ahndeten.

Damit steht der ESV nun auf Platz zwölf mit 16 Punkten. Am kommenden Wochenende geht es zweimal gegen den ESC Dorfen, der aktuell mit 22 Punkten auf Platz acht liegt.

Tore: 0:1 (7.) Hagele (Arnold, Polaczek), 1:1 (26.) Buchwieser, 2:1 (36.) Stribny, 2:2 (37.) Heichele (Polaczek, Ullmann), 3:2 (37.) Ekrt, 4:2 (47.) Kukacka, 5:2 (50.) Stoyan, 6:2 (52.) Stribny. Strafen: Höchstadt 20 + 10 (Kukacka), Königsbrunn 14 + 10 (Weigant, M.) + 10 (Heichele) + 5 + Spieldauer (Erhard).