Sana Hassan verstärkt die Eisbären

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„Wir haben jetzt knapp drei Wochen Zeit um uns bis zum Saisonstart am 26. September gegen Schwenningen fit zu machen“, so Sellers. Während es im ersten Training vornehmlich darum ging die neuen Ausrüstungen einzufahren, steht ab sofort das Konditionstraining im Vordergrund. Deshalb wird auch das Trainingslager keine Vergnügungsfahrt werden.

Kurz bevor die Transferphase am 15. September zuende geht, können die Eisbären nun mit Sana Hassan noch einen prominenten Neuzugang bekannt geben. Der 32-jährige Verteidiger kann auf die Erfahrung von 15 DEL-Spielen sowie über 400 Zweitliga-Partien für die Schwenninger Wild Wings und den EV Ravensburg zurückgreifen. Hassan, der zuletzt inaktiv war, durchlief gemeinsam mit Eisbären-Routinier Alex Dexheimer die verschiedenen Schwenninger Nachwuchsteams und spielte später auch in einem Team mit Oliver Hackert. Genau darin liegt auch seine Motivation für die Eisbären auf Punktejagd zu gehen. Die Eisbären sind sich bewusst, dass Hassan aufgrund seines Wohnsitzes Villingen-Schwenningen ein „Ausreißer“ aus der regionalen Philosophie des Vereines ist. Kai Sellers: „Wenn ein solch routinierter Spieler zu uns kommen und hobbymäßig für den Verein spielen möchte, können wir natürlich nicht nein sagen.“

Nachdem auch Goalie Marian Metz inzwischen die Zusage gegeben hat ein weiteres Jahr für die Eisbären aufzulaufen, sind die Kaderplanungen nun eigentlich abgeschlossen. Jedoch möchten sich in den nächsten Tagen mit Anton Horn und Johan Casserdahl noch zwei Trainingsgäste für einen Platz im Team empfehlen.
Kai Sellers ist sich sicher, dass sein Team mindestens Platz drei erreichen wird: „Stuttgart möchte in die Oberliga aufsteigen und hat seinen Kader entsprechend verstärkt, aber mit unserer eingespielten Truppe sehe ich uns durchaus in der Position sowohl den Rebels als auch den Rhein-Neckar Stars das eine oder andere mal ein Bein zu stellen. Platz drei ist unser Minimalziel, aber wir werden sicherlich auch die ersten beiden Plätze im Auge behalten.“

Das einzige geplante Vorbereitungsspiel gegen die Bad Kissinger Wölfe am 10. Oktober mussten die Eisbären wieder absagen, da sie zu diesem Zeitpunkt schon drei Saisonspiele absolviert haben und quasi mitten in der Saison stehen.

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