Saisonabschluss endet für ERC Sonthofen mit Kampf um Platz drei

Saisonabschluss endet für ERC Sonthofen mit Kampf um Platz dreiSaisonabschluss endet für ERC Sonthofen mit Kampf um Platz drei
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Der in der Vorrundentabelle schlechter platzierte Verein erhält dabei zuerst Heimrecht. So kommt es, dass die Oberallgäuer am Freitagabend (20 Uhr) zuerst bei den Oberfranken antreten. Dem ERC Sonthofen ist das aber gar nicht so unrecht, schließlich können Fans, Spieler und Verantwortliche dann am Sonntag (18 Uhr) den endgültigen Saisonabschluss in der heimischen Eissporthalle an der Hindelanger Straße feiern.
 
In ein tiefes Tal der Tränen ist man beim ERC Sonthofen nach dem Ausscheiden am vergangenen Wochenende nicht gefallen. Auch die Fans stehen weiter zu ihrer Mannschaft. Obwohl die Truppe der Trainer Harald und Peter Waibel von Grippe geplagt war, Marc Sill und Pavel Vit erst gar nicht antreten konnten, und in der Partie gegen Schweinfurt auch noch zwei Topspieler mit Spieldauerstrafen belegt wurden, zeigten die Bulls trotzdem ein starkes Spiel und gaben sich auch bis zum Schluss nicht auf. Belegt wird diese Tatsache durch den inzwischen in der ersten Mannschaft etablierten Nachwuchsspieler Stefan Tarrach. Er hatte sich bei einer Attacke eines Schweinfurters die Hand gebrochen und noch ein Drittel weitergespielt.
 
In den letzten beiden Spielen der Saison für den ERC Sonthofen gegen Bayreuth will die Mannschaft sich noch einmal mit ordentlichen Leistungen von den Fans in die Sommerpause verabschieden. „Wir haben ein Super-Team“, sagte Trainer Harald Waibel bei der Pressekonferenz nach dem Schweinfurt- Spiel und sämtliche ERC- Anhänger in der vereinseigenen Stadiongaststätte Overtime klatschten Applaus und stimmten Fangesänge an.
 
Gesperrt sind zum Auftakt am Freitagabend Christian Tarrach und Kapitän Björn Friedl, nachdem sie gegen Schweinfurt Spieldauerstrafen kassiert hatten. Am Sonntagabend können sie aber wieder ins Spielgeschehen eingreifen. „Wir würden uns natürlich sehr freuen, wenn wir zum Abschluss noch einmal ein volles Stadion hätten – das hat die Mannschaft sich in jedem Fall verdient“, so Vorstand Mike Henkel.