Rückspiele gegen Chemnitz und Halle

Sekera beim Auftakt gesperrtSekera beim Auftakt gesperrt
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Weiter geht es in der Vorbereitungsphase für den VER Selb. Nur noch fünf Partien bleiben Spielertrainer Cory Holden zum Testen. Am kommenden Wochenende geht es erneut gegen Vertreter aus der Regionalliga Ost. Während der VER am Freitag (20 Uhr) zum Rückspiel beim ERV Chemnitz antritt, steht am Sonntag (18 Uhr) Wiedergutmachung im Heimspiel gegen den ESC Halle auf dem Programm. Schließlich kassierte man gegen den ambitionierten Verein zuletzt eine bittere Klatsche.

Ein durchwachsenes Wochenende erlebten die Holden-Schützlinge zuletzt in der Vorbereitung. Nach guten Auftritten folgte der Rückschlag in Halle. Der letztjährige Oberligist zeigte den Hochfranken die Grenzen auf. Gnadenlos wurden individuelle Fehler bestraft. Klar mögen auch andere Eishockeyteams Eishockeyspielen können, zumal der Kader top besetzt ist. Vierzehn Gegentore kassiert man allerdings auch nicht alle Tage. Gut aber, dass man sich noch in Testspielen befindet, wo Trainer in dieser Phase ohnehin auf ganz andere Dinge Wert legen. Und gut zudem, dass sich die Wölfe bereits zwei Tage später beim 9:4-Erfolg gegen Chemnitz wieder aufgeblüht sind.

Chemnitz und Halle heißen die Kontrahenten auch in dieser Woche. Während man bei Halle mehr als gewarnt sein dürfte, sollten die Wild Boys deutlich stärker eingeschätzt werden. Die Sachsen, die erst vor zehn Tagen mit dem Eistraining beginnen konnten, hatten nun mehr Gelegenheit, mögliche Fehler im Zusammenspiel abzustellen und Laufwege einzustudieren. Das Team mit acht Neuzugängen, gespickt unter anderen mit einigen starken Cracks vom EHV Schönheide, zeigte bereits in der Porzellanstadt gute Ansätze und wird nach der etwas zu hoch ausgefallen Niederlage die Wölfe fordern.

Gefordert werden die Wölfe“schließlich ebenso im Rückspiel gegen Halle. Der Vertreter aus Sachsen-Anhalt zelebrierte gegen den VER seine Stärken. Egal ob die beiden Tschechen Fadrny und Burian, wie auch Kasperczyk und der ursprüngliche Selber Glück. Alle agierenden Spieler durften sich gegen Selb in die Scorer-Statistik eintragen. Das will die Selber Defensive, bei der auch Torhüter Kümpel nach seinem Trainerlehrgang zurück sein wird, mit aller Macht verhindern und dem Publikum eine ansprechende Leistung gegen den starken Gegner bieten.