Rebels sind Herbstmeister

Rebels sind HerbstmeisterRebels sind Herbstmeister
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In der Anfangsphase lies sich erst keine dominierende Mannschaft ausmachen. Trotz zweier Tore durch Tim Becker und Cedrick Duhamel in den ersten 15 Minuten, schafften es die Stuttgarter nicht, die Weichen schon frühzeitig auf Sieg zu stellen. Viel zu kämpfen hatten sie mit der Presse der Mannheimer, die schon am Stuttgarter Tor ansetzte und Fehlpässe provozierte. Der Druck auf das Stuttgarter Tor machte sich schließlich für die Gegner bezahlt, die kurz vor Ende des ersten Drittels den 2:1-Anschlusstreffer erzielten. Die Rebels antworteten mit erhöhtem Druck auf das gegnerische Tor, zeigten immer wieder schönes Kombinationsspiel. Dennis Walther erzielte daraufhin im Zusammspiel mit Duhamel und Ludwig das 3:1, die doch recht deutliche Übermacht hätte sich aber noch mehr auf der Anzeige bemerkbar machen müssen. Statt dessen mussten die Rebels das ein oder andere Mal Vertrauen in ihren Goalie, Dusan Strharski, setzen. „Der Anfang war sehr knapp für uns, Chancen gab es auf beiden Seiten“, so Pavol Jancovic. „Ausschlaggebend war schließlich, dass wir die Chancen genutzt haben.“ Denn ab Minute 35 lief der Rubel für die Stuttgarter, die insbesondere ihre Überzahlsituationen in Tore ummünzten. Bei vier der sechs folgenden Tore nutzten die Stuttgarter die Gunst der Stunde. Hierbei zeigte sich auch der Teamgeist der Mannschaft, die sich bei jeder Konstellation torgefährlich zeigte. Zwar sprang der Puck für die Gäste auch noch einmal ins heimische Tor zum zwischenzeitlichen Stand von 7:2, die Stuttgarter blieben aber bis zum Schluss Torgaranten und machten mit 9:2 deutlich, dass sie nur als Herbstmeister ins nächste Jahr gehen.

Das Fazit des Rebels Coach zur ersten Hälfte der Saison: „Unser großer Vorteil ist unser Teamgeist. Wir haben nicht nur einen guten Spieler, egal welche Reihe auf dem Eis steht, die Mannschaft kämpft zusammen.“ 100 Tore untermauern diese Aussage, denn die Rebels können mit Abstand die stärkste Offensivkraft der Liga aufbieten. Nach zwei Wochen Winterpause beginnt das neue Jahr am 7. Februar mit der Partie gegen den ESC Liebenzell.

Tore: 1:0 (5.) Becker (Horwath), 2:0 (7.) Duhamel, 2:1 (18.) De Raaf (Jacobaschke), 3:1 (25.) Walther (Duhamel, Ludwig), 4:1 (35.) Becker (Ludwig/5-4), 5:1 (41.) Duhamel (Walther, Ludwig/5-4), 6:1 (44.) Becker (Mauch), 7:1 (51.) Walther (Duhamel, Bischoff/5-4), 7:2 (58.) De Raaf (Metz, Rotsche), 8:2 (58.) Schmidt, 9:2 (60.) Kern (Witthöft/5-4). Strafen: Stuttgart 16 + 10 (Ron Horwarth), Mannheim/Eppelgeim 20 + 10 (Marc Bruns). Zuschauer: 140.