Rebels müssen sich Schweinfurt geschlagen geben

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Zu seinem ersten Einsatz nach langer Pause kam Stuttgarts Goalie, Dusan Strharsky, der zu Beginn gleich von den Schweinfurtern geprüft wurde. Obwohl die Stuttgarter zunächst Schwierigkeiten hatten, den Weg aus der eigenen Hälfte zu finden, ließen sie im Gegenzug aber auch keine Tore der Gegner zu. Als die Offensive besser ins Spiel fand und Cedrick Duhamel nach 25 Spielminuten zur 1:0 Führung traf, schien der Knoten geplatzt. Das Spiel, das vor rund 200 Zuschauern ausgetragen wurde, gewann zunehmend an Emotionalität. Nachdem erst der Stuttgarter Torschütze nach einem Bodycheck vom Eis geschickt wurde, folgten zwei schnelle Gegentreffer in Überzahl. Die Hausherren zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt. Nur 20 Sekunden später nutzten diese eine Lücke in der Schweinfurter Verteidigung und Dennis Walther sorgte für den Ausgleich. „Die Stuttgarter waren wesentlich stärker als beim Hinspiel und haben es uns zwei Drittel lang schwer gemacht“, musste auch Schweinfurts Trainer Steffen Reiser eingestehen. Dass die Schwaben letztendlich doch mit einer Fünf-Tore-Differenz das Nachsehen hatten, ist vor allem der noch fehlenden Fitness der Spieler  zuzutragen. „Am Ende fehlte uns einfach die Kraft“, formulierte es Rebels-Coach Pavol Jancovic. So erhöhten die Mighty Dogs in den letzten zwanzig Minuten das Tempo und spielten die schwächelnde Abwehr der Stuttgarter noch fünfmal aus.

Insgesamt gesehen zeigt die Kurve für die Rebels von Testspiel zu Testspiel nach oben. Schon diesen Sonntag kommt es um 17:30 Uhr zu einem weiteren Duell mit einer Mannschaft aus der Bayernliga. Dann gastieren die Rebels beim Höchstädter EC.