Pospisil steht im Königsbrunner Tor

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Hocherfreut können die sportlichen Verantwortlichen des ESV Pinguine Königsbrunn den ersten Neuzugang für die kommende Saison in der Bayernliga vorstellen. Dabei handelt es sich um die neue Nummer eins im Pinguin-Gehäuse. Die wird vom Tschechen Jan Pospisil besetzt werden.

„Ich habe Jan bereits dreimal spielen sehen und er hat immer sehr gut gehalten“, so Cheftrainer Hans Rothkirch. „Er passt in unser Konzept und in mein Anforderungsprofil, hat Charakter, ist offen, sympathisch und spricht deutsch“.

Der 1,94 Meter große und 90 Kilogramm schwere Torwarthüne spielte in den vergangenen zwei Jahren bei den Blue Lions Leipzig. Pospisil, der verheiratet und Vater zweier Kinder ist, bereitet sich bereits in seiner tschechischen Heimat mit dem Extraliga-Team aus Kladno aus der höchsten Spielklasse auf die kommende Saison vor, ehe er mit seiner gesamten Familie nach Königsbrunn ziehen wird.

Für den Torwart war der Wechsel unproblematisch: „Ich habe für die nächste Saison einen Verein gesucht, nachdem in der Oberliga keine ausländischen Torhüter mehr spielen dürfen. Königsbrunn suchte einen Torwart und wir waren uns schnell einig“, so Pospisil. Auch seine Ziele umreißt der sympathische 26-jährige klar und deutlich: „Mit der Mannschaft will ich die Play-Offs erreichen, persönlich die Nummer Eins der Liga werden, was aber harter Arbeit bedarf“.

„Der Torhüter ist der wichtigste Spieler und muss einfach optimal besetzt sein“, so Rothkirch. „Mit Jan haben wir dies getan, er ist sich bewusst was ihn erwartet und bereit für Königsbrunn zu fangen“. Aufgrund der Tatsache, dass ausländische Stürmer, die in der Bayernliga den berühmten Unterschied ausmachen und dabei ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis besitzen, kaum noch zu finden sind, überlegten die Verantwortlichen schon länger diesen Schritt zu gehen und vollzogen dies nun mit der Verpflichtung von Pospisil, der elf Extraliga-Spiele in Tschechien bestritt und bei den meisten Stationen seiner Karriere auf Fangquoten von mehr als 91 Prozent kam.

Nummer twei im Kasten des ESV bleibt weiterhin Eugen Schaf. „Eugen hat letztes Jahr bewiesen, dass er zu Recht unser zweiter Mann ist und man ihn jederzeit bringen kann. Er wird von Pospisil profitieren und weiter lernen sowie auch in der neuen Saison seine Einsätze bekommen“, erläutert Rothkirch.

Auch der Dauerkartenverkauf der Pinguine startet ab sofort. Dabei bleiben die Preise auch in diesem Jahr stabil. Die Preise belaufen sich auf 120 Euro Normalpreis, 75 Euro ermäßigte Erwachsene (Rentner, Studenten, Wehrpflichtige) sowie 35 Euro für Jugendliche bis 18 Jahre. Die Karten sind bis auf montags erhältlich im Eistreff jeden Abend ab 18 Uhr. Sichere Reformen gibt es bereits in der Liga. So wird die Drei-Punkte-Regel eingeführt und Spiele, die unentschieden enden, werden in einem sofortigen Penaltyschießen entschieden.

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