Play-off, die Erste: Black Hawks am Sonntag gegen Höchstadt

Indians zu Gast bei den Black HawksIndians zu Gast bei den Black Hawks
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Nun beginnt der von Trainer Otto Keresztes oft zitierte „Sprint“ am Saisonende. Für die Black Hawks Passau bedeutet das, gerade jetzt alle Reserven mobilisieren und sich voll auf die Play-offs konzentrieren, um nicht am Ende mit leeren Händen da zu stehen. Denn erklärtes Ziel für den Coach ist „das Finale, wir wollen uns die Chance auf die Meisterschaft erarbeiten.“ Unterdessen können die Fans beider Lager die am vergangenen Sonntag begonnene Party auch am Faschingssonntag fortsetzen. Spielbeginn ist um 18:30 Uhr.

„Jetzt geht es in allen Spielen um alles oder nichts“, betont Vorsitzender Christian Eder vor Beginn der Meisterrunde. Unentschieden gibt es nicht mehr, bei Gleichstand geht es in die Verlängerung mit Sudden Death, notfalls bringt das Penaltyschießen die Entscheidung. Zwei Siege sind in der Best-of-Three-Serie notwendig, um ins Halbfinale einzuziehen. Deswegen sind im Spiel gegen die Höchstadt Alligators die Karten völlig neu gemischt. Noch vor Wochenfrist hatten die Hawks gegen die Mittelfranken recht klar 4:2 gewonnen, nun aber wird sich das Team von Trainer Otto Keresztes auf ein komplett anderes Spiel einstellen müssen: „Die Jungs wissen aber was zu tun ist, eigentlich ist es egal, wie der Gegner heißt. Wenn Du oben stehen willst, musst Du alles nehmen, wie es kommt.“ Deswegen will sich der Coach auch nicht vom hin und her um den Play-off-Gegner anstecken lassen. Am Donnerstagmittag wurde bekannt, dass die Höchstädter nach Punktabzügen auf den achten Tabellenplatz zurück gestuft wurden und damit gegen die Hawks antreten müssen. Grund dafür war der Einsatz von Michal Hlozek, der eigentlich gesperrt war, ein Missverständnis zwischen dem Höchstadter EC und dem Verband. Der gefährliche Stürmer fehlt den Mittelfranken also im ersten Spiel in Passau, darüber hinaus klagte Präsident Axel Rogner jüngst über den Ausfall weiterer wichtiger Spieler. Darüber hinaus ist noch nicht klar, ob der etatmäßige Trainer der Alligators, Jan Cisek, wieder hinter der Bande steht, oder ob der Präsident erneut aushilft. Bei den Hawks läuft dagegen personell alles nach Wunsch. „Alle Mann sind nun wieder fit, wir können die bestmögliche Formation aufs Eis schicken.“ Trainer Otto Keresztes hat also alle Alternativen im Köcher, sicher kein Nachteil. Entsprechenden Optimismus strahlt Keresztes aus und bemerkt: „Die Stimmung im Team ist riesig, die Jungs brennen richtig auf das Spiel am Sonntag.“

Beste Stimmung sollte am Sonntag auch auf den Rängen garantiert sein. Denn aus dem Aischgrund haben sich bereits wieder zahlreiche Anhänger der Alligators angesagt, die bereits vor einer Woche ihre Feierkondition bewiesen haben. Zusätzlich prämiert KIA Meister Färber die besten drei Damenkostüme, zum Faschingssonntag dürfen die weiblichen Eishockeyfans in der Eis-Arena ihrer Phantasie also freien Lauf lassen.