Play-off-Ambitionen erhalten Dämpfer

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Mit einer 0:3 (0:1, 0:0, 0:2)-Heimniederlage gegen den ESV Buchloe erhielten die Play-off-Ambitionen des ESV Pinguine Königsbrunn einen herben Dämpfer. „Man hat gesehen, wo das Prunkstück der Buchloer liegt“, so ein enttäuschter Hans Rothkirch nach dem Spiel. „Wir haben sehr gut angefangen, aber nach dem Gegentor fehlte mir der letzte Biss. Jetzt wird es sehr schwer werden“.

Vor der Saisonrekordkulisse von fast 700 Zuschauern begannen die Pinguine, bei denen nach wie vor Patrick Weigant ausfiel, offensiv und hatten schnell aussichtsreiche Gelegenheiten. Diese vereitelte aber der Spitzentorwart der Liga, so daß mit der Zeit die Gäste immer besser in die Partie fanden. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem das Momentum immer wieder wechselte und beide Torhüter prächtig aufgelegt waren. Bei einem Überzahlspiel zur Mitte des ersten Drittels überwanden die Pirates Jan Pospisil mit einem verdeckten Schuss von der blauen Linie.

Die Pinguine hatten zu Beginn und auch im Verlauf des zweiten Drittels Probleme an ihre zuvor gezeigte Leistung anzuknüpfen. Buchloe stand defensiv sehr sicher, aber auch die Königsbrunner ließen die Buchloer Angreifer nicht zur Entfaltung kommen. Somit dominierten auf beiden Seiten wie erwartet die Abwehrreihen. Dazu brachte die sehr fair geführte Auseinandersetzung im zweiten Drittel keine einzige Strafzeit, so dass sich die Offensivkräfte beider Teams redlich mühten, aber sich kaum einmal durchsetzen konnten.

Wie bereits beim 0:1 fiel die Entscheidung in Form des zweiten Buchloer Treffers in Überzahl. Diesmal waren die Pinguine allerdings zwei Spieler weniger und dies nutzten die Gäste. Das sich das Spiel ausgerechnet im statistisch besten Drittel des ESV zuungunsten desselbigen entwickeln sollte, wollten die Mannen von Rothkirch allerdings nicht wahrhaben und versuchten nun alles. Die große Chance noch einmal zurückzukommen, bot sich in der 52. Minute, als die Pinguine ebenfalls mit zwei Spielern mehr auf dem Eis agieren durften, doch in der anderthalb minütigen Situation brachten alle Versuche keinen Erfolg ein. Mehr als zwei Minuten vor Spielende griff Rothkirch zur letzten Option und nahm Pospisil zugunsten eines weiteren Angreifers vom Eis. Der Druck wurde nun zwar nochmals größer, doch am Ende jubelte Buchloe, die 29 Sekunden vor Spielende zum 0:3 ins das leere Tor einschossen.

Der Rückstand des ESV auf Platz acht beträgt drei Spiele vor Ende nun wieder vier Punkte, so dass die Ausgangslage zum Erreichen des Saisonziels noch einmal deutlich schwerer geworden ist.

Tore: 0:1 (12.) Zech, 0:2 (46.) Hicks, 0:3 (60.) Hicks. Strafen: Königsbrunn 12 + 10 (Härtl), Buchloe 10.

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