Platz eins kann klargemacht werden

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Der ESV Pinguine Königsbrunn kann am kommenden Wochenende den berühmten Sack zumachen und sich vorzeitig den ersten Platz der Landesliga West sichern. Dazu bedarf es zweier weiterer Siege, diesmal gegen den 1. EC Senden (Freitag, 20 Uhr) und beim ERC Lechbruck (Sonntag 17 Uhr).

Vom Papier her sind beide Aufgaben wohl alles andere als schwer, aber unterschätzt werden darf dennoch keine Mannschaft. Gegen Senden ist es zugleich die erste Partie der Saison, denn das Hinspiel entfiel mangels Spielern auf Sendener Seite, so daß das Spiel mit 2:0 Punkten und 5:0 Toren für die Pinguine gewertet wurde. Gerade Senden traute der ein oder andere vor Saisonbeginn durchaus eine Überraschung zu, aber zu wenig Konstanz im Kader war das größte Problem des ECS. So konnte Topverteidiger Markus Keintzel bislang nur ein Spiel bestreiten, da er beruflich meistens verhindert war. Wie groß der Ärger über den geringen Erfolg war, spürten zuletzt gleich vier Spieler, die den Verein verließen und ausgetauscht wurden.

Für die Pinguine soll der Freitagabend nicht nur aufgrund eines weiteren Sieges erfolgreich werden, sondern auch weil die eigene Heimstätte, die Hydro-Tech eisarena ihr 25-jähriges Bestehen feiert. Dazu wird im Biergarten der Stadiongastronomie ein kleiner Markt zu besuchen sein und auch der erste Bürgermeister Ludwig Fröhlich wird anwesend sein um den Geburtstag gebührend zu feiern. Die Pinguine zeigen bereits seit Saisonbeginn Flagge für ihre Heimat, denn der Schriftzug 25 Jahre Eishalle ziert die aktuellen Trikots.

Das Sonntagsspiel könnte aufgrund des Lechbrucker Freieisstadions vielleicht etwas unangenehmer als erwartet werden, aber der haushohe Favorit sind die Pinguine. Beim Tabellenletzten funktioniert derzeit gar nichts und man muss sich derzeit Lechaufwärts mit dem Wort Bezirksliga ernsthaft beschäftigen. Als Beispiel ist das letzte Wochenende zu nennen, an dem die Pinguine gegen Kempten 11:1 siegten und Lechbruck zwei Tage später Kempten mit 3:8 unterlag. Die Rollen sind also verteilt und nun gilt es für den ESV Platz eins zu zementieren.