Pirates prüfen Tabellenführer Peißenberg

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Am Dreikönigstag (Dienstag) stellt sich der souveräne Spitzenreiter der Bayernliga, der TSV Peißenberg, in der Buchloer Eishalle an der Rießerseestraße vor. Ab 17 Uhr werden Piraten-Kapitän Bohdan Kozacka und seine Kollegen schon alles geben müssen, um dem bisher fast übermächtigen TSV den einen oder anderen Punkt streitig zu machen.

Im bisherigen Verlauf der Bayernliga-Saison sind die Peißenberger das Maß aller Dinge. Seit dem achten Spieltag behaupten die Oberbayern ohne Unterbrechung den Platz an der Sonne und dies größtenteils in beeindruckender Art und Weise. Zwölf Punkte beträgt aktuell der Vorsprung des Spitzenreiters auf den Tabellenzweiten Erding. Die Frage, wer nach der Vorrunde als Erster durchs Ziel geht, dürfte damit schon fast beantwortet sein, obwohl der TSV Peißenberg nach einer langen Siegesserie kürzlich gleich zwei sicher nicht ganz einkalkulierte Auswärtsniederlagen hintereinander einstecken musste. In Königsbrunn zogen die „Eishackler“ mit 2:5 den Kürzeren. Eine noch größere Überraschung war dann zwei Tage später die 5:8-Schlappe beim Schlusslicht in Pfaffenhofen. Der Halbfinalist des letzten Jahres fing sich aber schnell wieder, gewann in Nürnberg und hält die Verfolger weiter auf Distanz.

Dass der TSV über eine sehr eingespielte Truppe verfügt, mussten die Piraten Anfang November beim Gastspiel in der Peißenberger Eishalle recht schmerzlich zur Kenntnis nehmen. Mit 9:1 kam der Aufsteiger böse unter die Räder und konnte nur im ersten Drittel gut dagegenhalten. Besonders der aus Pfaffenhofen gekommene, groß gewachsene Neuzugang Manfred Schreiber stellte die Buchloer Defensive vor arge Probleme. Gefährlichster Angreifer im Eishackler-Trikot ist bisher aber der 33-jährige Tscheche Marek Pospisil, der es nach 19 Spielen auf beachtliche 43 Scorerpunkte (21 Tore und 22 Assist) gebracht hat. Neben der Ausgeglichenheit des Kaders dürfte auch die konditionelle Stärke der Peißenberger Cracks zu den großen Stärken des Tabellenführers gehören, denn schon mehrmals ist es der Mannschaft von Trainer Norbert Strobl gelungen Rückstände in der Schlussphase in Siege umzuwandeln. Die Mannschaft von ESV Trainer Norbert Zabel war bisher auf eigenem Eis sehr erfolgreich. Bei den elf Partien an der Buchloer Rießerseestraße landeten die Pirates beeindruckende acht Heimsiege. Nur Dorfen und Memmingen konnten alle drei Punkte aus der Piratenfestung entführen. Einen Punkt gab es gegen Königsbrunn nach dem verlorenen Penaltyschießen. Man darf also gespannt sein, wie sich die bisher so heimstarken Piraten gegen den souveränen Spitzenreiter schlagen werden und es den Piraten gelingen wird sich für die bittere Hinspielniederlage zu revanchieren.


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