Piraten wollen weiter Punkte sammeln ESV Buchloe

Piraten wollen weiter Punkte sammeln Piraten wollen weiter Punkte sammeln
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Am Freitagabend um 19.30 Uhr sind die Freibeuter zunächst beim EV Moosburg zu Gast. Am Sonntag um 17.00 Uhr stellen sich dann die ERC Red Dragons Regen in der Buchloer Eishalle vor. Nach der Rückkehr von Verteidiger Christopher Lerchner ins Team und der abgesessenen Sperre vor Sven Curmann, dürfte ESV-Coach Bohdan Kozacka erstmals in der neuen Saison alle Kräfte zur Verfügung haben.   

Der EV Moosburg war als Aufsteiger in der vergangenen Saison sicherlich so etwas wie die Überraschungsmannschaft der Bayernliga, denn der Neuling belegte nach der Vorrunde auf Anhieb einen hervorragenden vierten Tabellenplatz. Mit fünf Punkten aus vier Spielen blieben die Oberbayern bislang aber etwas unter ihren Erwartungen zurück. Zwei Heimsiege gegen Nürnberg (5:2) und Höchstadt (4:3 n.P.) stehen auf der Habenseite. Bei den bisherigen Gastspielen in Lindau (4:5) und in Memmingen hatte das Team von Trainer Klaus Feistl jeweils knapp das Nachsehen. In Memmingen hatten die Moosburger nach einer guten halben Stunde noch mit 7:4 in Führung gelegen, als im Schlussdrittel des kuriosen Spiels eine wahre Torflut über den EVM hereinbrach und man nach der 7:10 Niederlage ohne Zählbares den Heimweg antreten musste. Vor allem auf die Topstürmer Eric Dylla (3 Tore) und Torjäger Alexander Feistl, der schon wieder sechs Treffer erzielt hat, sollte die ESV Defensive ein waches Auge haben.

Der Aufsteiger aus Regen hat bislang noch nicht so ganz Fuß fassen können in der neuen  Spielklasse und ist mit vier teils deftigen Niederlagen in das Abenteuer Bayernliga gestartet. Regen ist damit neben Hassfurt die einzige Mannschaft ohne Punkte auf dem Konto. In Nürnberg (1:6), Höchstadt (2:10) und Lindau (2:8) war der Neuling völlig chancenlos. Lediglich bei der Auftaktniederlage gegen den Mitaufsteiger Mitterteich (1:3) blieb das Ergebnis im Rahmen. Das Team von Trainer Nore Weber hat sich im ersten Bayernligajahr zum Ziel gesetzt die Klasse zu halten. Nach einiger Eingewöhnungszeit dürfte die Mannschaft aus Niederbayern auch deutlich stärker sein, als es die ersten Spiele und vor allem auch das Torverhältnis von 6:27 nun aktuell aussagen. In der letzten Woche konnten die Red Dragons noch mit einem Blitztransfer noch die Abwehr verstärken, denn der 23-jährige Verteidiger Stephan Hackl wechselte vom Oberligisten Deggendorf Fire nach Regen. Gefährlichster Angreifer beim ERC ist bisher der Kanadier Reese Rollheiser, der zwei Mal getroffen hat. „Es gibt überhaupt keinen Grund Regen auf die leichte Schulter zu nehmen, wir müssen wieder hart und konzentriert arbeiten“, warnt Freibeuter Coach Kozacka seine Mannen.