Piraten reisen zu den Tigers nach Bayreuth

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Der ESV Buchloe steht am Sonntagabend nach der kurzen Weihnachtspause vor einer weiteren hohen Hürde, denn die Partie beim Tabellendritten in Bayreuth steht auf dem Spielplan.

Die Oberfranken sind so etwas wie die Überraschung der Bayernligasaison, denn der Aufsteiger liegt mit 37 Zählern auf dem dritten Tabellenplatz und steuert ganz klar in Richtung obere Play-off-Runde. Dabei sammelte der EHC bislang vor allem im heimischen Tigerkäfig fleißig die Punkte und ließ den Gastmannschaften nur wenig Chancen. Bis zum letzten Spieltag war die Truppe von Trainer John Noob in eigener Halle sogar noch ungeschlagen und holte 22 von 24 möglichen Punkten. Auch die beiden Spitzenmannschaften aus Miesbach (2:0) und Selb (4:3) wurden ohne Punkte wieder nach Hause geschickt. Dass man in Bayreuth aber durchaus auch gewinnen kann, stellte dann am vergangenen Sonntag erstmals der EC Pfaffenhofen, der aus einer sicheren Defensive mit schnellen Kontern zum verdienten 7:3-Erfolg kam, eindrucksvoll unter Beweis. Der EHC Bayreuth überzeugte in den letzten Wochen vor allem durch die Einsatzbereitschaft und den großen Kampfgeist des sehr ausgeglichenen besetzten Kaders. Dazu verfügen die Tigers mit dem Kanadier Dennis Martindale (17 Tore), Andreas Geigenmüller (16 Tore) und der frühere Höchstädter Sebastian Stoyan (12 Tore) über brandgefährliche Angreifer, die immer für einen Treffer gut sind. Martindale wurde auch von einem Gremium der Internetseite „Bayernhockey“ zum Spieler des Monats November gewählt. Beim Hinspiel Ende Oktober gab es einen überlegenen 6:3-Erfolg für die Buchloer Pirates, der erste Heimsieg der Saison. Dennoch dürfte die Mannschaft von Trainer Norbert Zabel als klarer Außenseiter nach Bayreuth fahren und jeder gewonnene Punkt im Tigerkäfig wäre eine Überraschung. „Wir werden natürlich alles versuchen um zu punkten, damit der Abstand zu Platz acht (3 Punkte) nicht zu groß wird“, meint Zabel, der voraussichtlich auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.