Piraten müssen in die Abstiegsrunde

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Es ist beim Säbelrasseln geblieben. Eigentlich hatten sich die Buchloer Pirates, auch ohne den verletzten Kapitän Bohdan Kozacka, fest vorgenommen nach der vermeidbaren Niederlage in Regensburg mit einem Heimsieg über den Vorjahresmeister Schweinfurt noch nach dem allerletzten Strohhalm in Richtung obere Play-off-Runde der Bayernliga zu greifen. Herausgekommen ist dabei am Sonntagabend vor 300 Zuschauern in der Buchloer Eishalle allerdings eine völlig verdiente 1:5 (0:4, 0:1, 1:0)-Niederlage nach einer zumindest in der ersten halben Stunde arg enttäuschenden Leistung.

„Ohne Herz und Leidenschaft kann man halt im Eishockey kein Spiel gewinnen. Ich hatte gedacht, dass wir uns nach dem recht ordentlichen Auftritt in Regensburg heute anders präsentieren“, meinte der sichtlich verärgerte Buchloer Trainer Norbert Zabel in der Pressekonferenz nach der Partie. Vor allem im ersten Drittel waren die Gäste aus Schweinfurt derart tonangebend, dass in dieser Phase sogar ein Klassenunterschied auszumachen war. Nach gerade einmal 13 Minuten hatten die Mighty Dogs schon sage und schreibe viermal getroffen, allerdings auch begünstigt durch einige aus Buchloer Sicht umstrittene Schiedsrichterentscheidungen. Oliver Braun erzielte den einzigen Treffer für den ESV.

Die Truppe von Norbert Zabel muss sich nun drei Spiele vor Abschluss der Vorrunde wohl mit der Abstiegsrunde anfreunden. Nach der derzeitigen Tabellensituation hießen die Gruppengegner Regensburg, Memmingen und Pfronten.