Piraten haben etwas gut zu machen

Piraten haben etwas gut zu machenPiraten haben etwas gut zu machen
Lesedauer: ca. 1 Minute

Gerade gegen den EHC 80 Nürnberg haben die Freibeuter einiges gut zu machen, denn die Franken brachten den Freibeutern im Hinspiel eine nicht einkalkulierte und mehr als schmerzliche 3:4-Niederlage bei. Besonders ärgerlich dabei war, dass Sean Muncy und Co  gegen das damalige Schlusslicht bereits mit 3:1 in Führung lagen und sich dann doch noch die Butter vom Brot nehmen ließen. Doch diesmal sind drei Punkte fest eingeplant, zumal Peter Westerkamp nach verbüßter Sperre wieder ins Team zurückkehren wird. Dazu kann der Buchloer Trainer voraussichtlich auch wieder mit Matthias Ziegler und Oliver Braun planen.

In  Nürnberg richtet man sich bereits auf die Abstiegsrunde ein und nutzt die restlichen Spiele der Vorrunde quasi als Vorbereitungsprogramm für den Kampf um den Klassenerhalt. Lediglich neun Pluspunkte hat der Aufsteiger bislang erkämpfen können. Zusammen mit Schongau (sieben Punkte) liegen die Nürnberger weit abgeschlagen auf den beiden letzten  Plätzen.  Den Abstieg will die Mannschaft von EHC Trainer Sergej Hatkevitch dennoch mit allen Mitteln verhindern und sie liefert auch immer wieder durchaus gute Leistungen und beachtliche Resultate ab. So gelang kürzlich im Duell der Kellerkinder ein deutlicher 6:0-Heimsieg gegen die EA Schongau. Auch beim ESV Königsbrunn verkaufte sich der EHC 80 am vergangenen Sonntag sehr achtbar und musst sich erst in den Schlussminuten dann doch noch klar mit 2:5 geschlagen geben. Kampflos werden die Nürnberger, die mit den beiden jungen Stürmer Kevin Altmann (18) und Patrick Hörl (21) ihre erfolgreichsten Scorer haben,  jedenfalls die Punkte nicht in Buchloe lassen. Der kanadische Kontingentspieler Bobby Hughes laboriert noch an einer hartnäckigen Schulterverletzung und wird noch einige Zeit ausfallen und damit auch in Buchloe fehlen.

In Königsbrunn darf man mit dem bisherigen Saisonverlauf mehr als zufrieden sein. Mit 33 Punkten - bei einer Partie weniger - liegen die Pinguine aktuell auf einem guten sechsten Tabellenrang. Von den jüngsten sechs Partien hat die Mannschaft von Trainer Petr Vorisek fünf gewonnen und sich damit in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt. Weihnachts-geschenke für die Freibeuter sind damit auch vom Nachbarn nicht zu erwarten, denn auch für die Brunnenstädter ist jeder weitere Punkt wichtig um die angepeilte Play-Off Runde zu erreichen. Außerdem wird sich das Team um den tschechischen Topscorer Jan Fadrny für die 5:7 Hinspielniederlage in Buchloe revanchieren wollen.