Piraten erwarten Kaufbeurer Joker zum Derby-KracherESV Buchloe

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Nicht nur für Buchloer Fans dürfte das Duell gegen den großen Nachbarn von der Wertach ein ganz besonderer Vergleich sein. So verbrachte zum Beispiel Piraten-Coach Bohdan Kozacka lange Zeit seiner aktiven Laufbahn in Kaufbeuren. Und auch für Torhüter Stefan Horneber, Stürmer Tobias Riefler und Neuzugang Andreas Morhardt geht es heute Abend gegen ihren Ex-Verein, trugen doch alle drei in der Saison 2011/12 noch gemeinsam das Trikot der Buron Joker. Das die Buchloer in diesem Spiel als krasser Außenseiter gelten, dürfte jedem im Lager der Freibeuter klar sein. Dennoch ist die Motivation im ESV-Team natürlich groß, die Joker zumindest stellenweise so zu ärgern, wie beim letzten Aufeinandertreffen vor gut zwei Jahren. Damals lagen die Buchloer gegen den großen Favoriten zwischenzeitlich sogar mit 2:1 in Führung. Am Ende mussten sich die Piraten aber nach tollem Kampf dann doch klar mit 2:11 geschlagen geben.

Der ESVK hat eine ganz harte Saison hinter sich. Allen voran die Probleme durch die Schließung des eigenen Stadions im Dezember des vergangenen Jahres machten es dem Zweitligisten wahrlich nicht einfach. Und auch in diesem Jahr waren die Kaufbeurer wegen der Renovierungsarbeiten wieder gezwungen, sowohl die Vorbereitung als auch den Saisonstart in fremden Stadien zu bestreiten - unter andrem auch hier in Buchloe. Zudem mussten sich die Verantwortlichen im Sommer obendrein noch mit den Streitigkeiten über die inzwischen neu gegründete DEL 2 herumschlagen. Das diese angespannte Situation auch sportlich nicht spurlos an den Spielern vorbeigegangen ist, zeigt beispielsweise das Abschneiden der Rot-Gelben in der vergangenen Spielzeit. Dort reichte es nur zum vorletzten Platz in der Tabelle und auch dieses Jahr steht dem ESVK eine durchaus schwere Saison bevor, was die ersten Spiele bereits gezeigt haben. In den bisherigen vier Punktspielen konnten die Joker nämlich bisher keinen einzigen Punkt für sich verbuchen. Zu allem Überfluss plagen die Kaufbeurer derzeit auch noch zahlreiche Personalsorgen: Bei den beiden Spielen gegen Crimmitschau und Bietigheim am vergangenen Wochenende konnte der ESVK auf Grund von Verletzungen und Ausfällen praktisch nur mit einem Rumpfkader antreten.

Schon vor der Saison musste das Team der Joker einige schmerzhafte Abgänge hinnehmen. So verließ beispielsweise der beste deutsche Scorer Daniel Menge den Verein in Richtung Ravensburg. Außerdem beendete Coach Ken Latta nach drei Jahren als Cheftrainer sein Engagement an der Wertach und wechselte nach Heilbronn. Für ihn steht seither die Kaufbeurer Legende Dieter Hegen hinter der Bande. Hegen baut vor allem auf eine Mischung aus jungen, talentierten Eigengewächsen und erfahrenen Spielern, wie zum Beispiel dem ESVK-Urgestein Christof Aßner. Einer der wichtigsten Spieler dürfte daneben Torhüter Stefan Vajs sein, der trotz seiner gerade erst einmal 25 Jahre zu den besten Akteuren seiner Zunft gehört. Auf den Kontingentpositionen vertrauen die Joker in diesem Jahr besonders auf die finnische Fraktion um Sami Ryhänen, Matti Näätänen und Markku Tähtinen, die neben US-Stürmer Stephen Schultz für die nötige Durchschlagskraft im Angriff sorgen sollen.

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