Pinguine starten in die Bayernliga

500 Zuschauer sahen kanadische Junioren500 Zuschauer sahen kanadische Junioren
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Das Warten hat ein Ende, der Punktspielauftakt steht bevor. Der ESV Pinguine Königsbrunn startet am kommenden Wochenenden mit den ersten beiden Spieltagen in die Bayernligameisterschaft. Am Freitag geht es zum letztjährigen Dritten, dem TSV Peißenberg (Beginn 19.30 Uhr), am Sonntag gibt der VER Selb seine Visitenkarte in der Königsthermeneishalle ab (Beginn 18 Uhr).

Neun Testspiele liegen hinter der Mannschaft von Trainer Hans Rothkirch. Ein Fazit zu ziehen fällt dabei nicht leicht. „Wir haben noch zu große Schwankungen, spielen zwischenzeitlich gut, dann lassen wir wieder abreißen. Wichtig ist aber eine konstant gute Leistung über 60 Minuten“, so der Trainer. Dies soll natürlich nach Möglichkeit im Auftaktmatch in Peißenberg gelingen. „Wir werden in jedem Spiel unsere Chance suchen um erfolgreich zu sein“. Allerdings hat der TSV nach der letzten Saison sicherlich die Favoritenstellung inne. Dazu kommt, dass die Mannschaft von Trainer Norbert Strobel bereits ihr erstes Punktspiel absolvierte. Am vergangenen Sonntag gewann man souverän bei einem der sogenannten Geheimfavoriten, dem EHC 80 Nürnberg, mit 7:3 und machte deutlich, dass Platz drei im letzten Jahr keine Eintagsfliege sein soll. Die Peißenberger setzen weiterhin auf ihr eingespieltes Team aus der Vorsaison und verstärkten sich fast ausschließlich mit eigenen Junioren. Stützen des Teams sind Kapitän Daniel Lenz und vor allem die Stürmer Manfred Eichberger und der Tscheche Marek Pospisil. Neben diesen Spielern ist Peißenberg sehr ausgeglichen besetzt, so dass von nahezu jedem Spieler Gefahr ausgeht. „Peißenberg ist sicher der Favorit, sie haben ein starkes Team. Wir freuen uns aber auf den Auftakt, meine Jungs sind heiß und wir werden kämpfen“ so Rothkirch.

Am Sonntag erwarten die Pinguine den wohl reisefreudigsten Anhang der gesamten Liga. Die Selber Wölfe rückten für Aufsteiger Passau in die Bayernliga nach. Sportlich reichte es durch die Halbfinalniederlage gegen den amtierenden Landesligameister aus Nürnberg zuvor nicht ganz. Zu diesem Halbfinale im März diesen Jahres reisten über 1000 Schlachtenbummler mit nach Nürnberg, über 3000 verfolgten das Heimspiel. Die Pinguine dürfen sich nach den letzten Informationen aus Selb über gut 300 Fans aus Nordostbayern freuen, die das erste Auswärtsspiel ihres Teams begleiten werden.

Die Mannschaft selbst „ist sehr stark, sehr gleichmäßig besetzt, kompakt und robust“ so die Einschätzung Rothkirchs. Neben vielen jungen Spielern wird die Mannschaft angeführt von dem gebürtigen Kanadier Cory Holden, der nach langen Jahren in den höchsten deutschen Ligen vor einem Jahr zurück nach Selb wechselte, um das Team in die Bayernliga zu führen. Dazu sind Kapitän Elko Porzig und der Tscheche Martin Lamich absolute Leitfiguren. Die Verantwortlichen der Wölfe sehen dennoch das erste Jahr als Lernprozess an und sprechen als Saisonziel das Erreichen des Heimrechtes in der Abstiegsrunde aus. Für viele sogenannter Experten werden die Selber allerdings, schon alleine durch das zahlenmäßig größte Heimspielpublikum, durchaus zu den Play-Off Kandidaten gerechnet. Für die Pinguine gilt dagegen, „dass wir sofort unsere Heimstärke zeigen und Selb niederkämpfen“, so Hans Rothkirch.


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