Pinguine lassen Burgau keine Chance

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Am Freitagabend gewann der ESV Königsbrunn das Lokalderby gegen den ESV Burgau in der Hydro-Tech-Eisarena mit 12:2 (4:1, 4:0, 4:1). Der Sieg gegen die Eisbären Burgau, die mit zahlreichen Ex-Spielern aus der Brunnenstadt besetzt sind, war auch in dieser Höhe voll verdient. Nach dem Ausscheiden im Bayernpokal am letzten Wochenende können die Pinguine nun alle Kräfte auf das Ziel Wiederaufstieg in die Bayernliga fokussieren. Mit dem Sieg gegen Burgau gelang ein weiterer Schritt in die richtige Richtung.

Im einem eher schwachen ersten Drittel gelang den Pinguinen zwar bereits nach drei Spielminuten der Führungstreffer durch Krafczyk, aber der gewohnte Spielfluss wurde immer wieder durch individuelle Fehler und mangelnde Konzentration der Königsbrunner Akteure unterbrochen und behindert. Die logische Konsequenz war das 1:1 für die Eisbären durch den Ex-Pinguin Späth. Nach dem Ausgleich verstärkten die Königsbrunner ihre Bemühungen und stellten damit den 4:1-Pausenstand sicher.

Nach der Pause steigerten die Königsbrunner das Tempo, und die mit nur zwei „gelernten“ Verteidigern angetretenen Burgauer gerieten immer mehr unter Druck. Immer häufiger konnten die jetzt deutlich unterlegenen Eisbären die Pinguine nur noch durch Fouls stoppen. Die resultierenden Strafzeiten ermöglichten zahlreiche Chancen und vier weitere Treffer.

Im Schlussabschnitt häuften sich die Nickligkeiten seitens der immer müder werdenden Burgauer und die Brunnenstädter kamen zu zahlreichen Torgelegenheiten. Obwohl viele Chancen leichtfertig vergeben wurden, gab es auch im letzten Drittel vier weitere Tore für die Pinguine und der Endstand von 12:2 war hergestellt.

Tore: 1:0 (3.) Krafczyk (Mucha, Ullmann), 1:1 (8.) Späth, 2:1 (12.) Krafczyk (Mucha), 3:1 (18.) Ullmann (Härtl), 4:1 (19.) Wedl (Mucha, Krafczyk), 5:1 (22.) Polaczek (Wedl), 6:1 (23.) Hägele (Rehle, Mayer), 7:1 (26.) Rehle (Hägele, Mayer), 8:1 (39.) Polaczek (Schödlbauer, Weigant M.), 9:1 (42.) Rehle (Schwimmbeck, Merkle) , 9:2 (53.) Picha, 10:2 (57.) Weigant M. (Arnold, Polaczek), 11:2 (58.) Arnold (Weigant M., Polaczek), 12:2 (59.) Strehler (Merkle). Strafen: Königsbrunn 12 + 5 + Spieldauer (Strehler), Burgau 26 + 10 (Geiss).