Pinguine bleiben im Rennen

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Mit einem am Ende verdienten Sieg in Höhe von 5:2 (1:2, 1:0, 3:0) über den bayrischen Vizemeister EC Pfaffenhofen bleibt der ESV Pinguine Königsbrunn weiter im Rennen um die ersten acht Plätze in der Bayernliga. Trainer Hans Rothkirch: „Ich habe großen Respekt vor Mannschaften mit einem kleinen Kader und dementsprechend schwer war das Spiel. Ein besonderes Lob erneut an Jan Pospisil, der immer bereit war und trotz weniger Scheibenkontakte alles gefangen hat.“

Zu Beginn zeigten sich die mit nur zwei Blöcken angetretenen Pfaffenhofener als äußerst scheibensicher und kombinationsstark. Zwar fehlten zahlreiche Akteure, aber die Topspieler des ECP standen allesamt zur Verfügung und die frühe Führung war als durchaus verdient zu bezeichnen. Die Pinguine brauchten eine zeitlang ehe sie zu ersten größeren Gelegenheiten kamen. Ruben Wolf markierte mit einem überlegten Schuss unter die Latte den Ausgleich, den Pfaffenhofen noch vor der Pause mit dem erneuten Vorsprung beantwortete.

Nach der Pause stellte Rothkirch um und brachte Marc Weigant an der Seite von Gossmann und Ullmann, da die Weigant-Polaczek-Reihe durch das Fehlen von Polaczek (beruflich) und Patrick Weigant (verletzungsbedingt) gesprengt war. Die drei nun zusammenagierenden Spieler sollten letztendlich für die Entscheidung sorgen. Zuerst glich Ullmann nach nur 70 Sekunden in Überzahl zum 2:2 aus. Der weitere Verlauf des zweiten Abschnittes bestand aus guten Chancen für beide Teams, aber die Torhüter zeigten sich von ihrer starken Seite und verhinderten weitere Treffer.

Das stärkste Drittel der Pinguine in der laufenden Saison, nämlich der Schlussabschnitt, sollte wie so häufig die Entscheidung bringen. Benjamin Arnold konnte dabei in einer Unterzahlsituation einen Konter zur erstmaligen Führung des ESV verwerten. Danach wurde es kurios, denn Gästetorwart Tomasik erhielt in Minute 50 seine erste Strafzeit, und nur 41 Sekunden später wegen Spielverzögerung die zweite. Daraufhin kassierte der ECP eine Disziplinarstrafe, so dass auf der Strafbank genauso viele Spieler wie auf der Teambank saßen. Nur weitere 33 Sekunden später erhielt Tomasik eine Spieldauerstrafe, da er die Schiedsrichter wüst beschimpfte. Allerdings nutzten die Pinguine die fast sechseinhalb minütige Unterzahlsituation nicht, sondern machten es spannend bis kurz vor Schluss, ehe In den beiden finalen Minuten Michael Kerber und Marc Weigant die Tore zum Endstand markierten.

Tore: 0:1 (5.) Vokaty, 1:1 (16.) Wolf (Gerstberger), 1:2 (19.) Martynowski, 2:2 (22.) Ullmann (Gossmann, Weigant, M.), 3:2 (49.) Arnold (Weigant, M.), 4:2 (59.) Kerber (Weigant, M., Gossmann), 5:2 (60.) Weigant, M. (Gossmann, Ullmann). Strafen: Königsbrunn 10, Pfaffenhofen 10 + 10 (Weinzierl) + 5 + Spieldauer (Tomasik).


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