Pflichtprogramm erfülltTSG Reutlingen

Pflichtprogramm erfülltPflichtprogramm erfüllt
Lesedauer: ca. 2 Minuten

Entgegen der sonst üblichen Freitagsspiel-Manier präsentierten sich die Eagles beim Stuttgarter EC 1b von Anfang an hellwach.  Bereits nach 45 Sekunden brachte Chris die Eagles in Front. Drei Minuten später zog Tilo Fritz mit einem fulminanten Schlagschuss kurz nach der blauen Linie aus halbrechter Position ab und erwischte den SEC-Keeper kalt zum 2:0. Der SEC konnte nach zwölf Minuten kurzzeitig verkürzen, bis Maximillian Enz auf Zuspiel von Matthew Lewis den alten Abstand herstellte. Der Mittelabschnitt war auf beiden Seiten durch ungenaues Passspiel geprägt. Die TSG leistete sich zusätzlich Strafzeiten, sodass kaum ein Spiel zustande kam, wären da nicht die weiteren Treffer für die TSG durch Matthew Lewis und abermals Tilo Fritz zum 1:5 gewesen. Im Schlussabschnitt gab es bei besserer Spielqualität dagegen weniger Tore, wobei der Spielstand sein Übriges dazu beitrug. Als rein unnötig war der zweite Treffer der Gastgeber zum 2:5 nur 40 Sekunden vor Schluss einzustufen, obwohl die Eagles schon im nächsten Angriff den 2:6 Endstand durch Maximillian Enz markierten.

Am darauf folgenden Samstag stand die weitaus schwere Prüfung für die Eagles beim Tabellenführer Mad Dogs Mannheim an. Im Hinspiel hatten die Eagles eine klare Führung unglücklich abgegeben und wollten sich diese Mal nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Die weiteren Ergebnisse hatten jedoch gezeigt, dass die Mad Dogs im Aufwind waren und wohl nicht mit der Spielstärke des Saisonbeginns zu vergleichen waren. Entsprechend nervös begannen die Eagles die Partie und ließen sich viel zu weit in Richtung des eigenen Drittel drängen ohne den Gegner frühzeitig zu stören. Gegen die mit vier Blöcken angetretenen Badener war zudem läuferisch mit dem Haushalten der Kräfte angesagt, da Trainer Hans Krüger nach der Spielsperre von Dominique Tilgner aus der vorangegangenen Partie nur vier Verteidiger zur Verfügung standen. Als dann noch Sven Zinkora nach einem Bandencheck die Partie verletzungsbedingt abbrechen musste, rückte Chris Melchior in die Defensive. Damit war aber gleichzeitig die erste Reutlinger Angriffsreihe gesprengt. Zuvor hatte sich allerdings schon recht früh abgezeichnet, dass für die Eagles an diesem Tag keine Beute zu machen war. Zu kompakt lief das Angriffsspiel der Gastgeber gegen eine unsortierte Reutlinger Defensivleistung. Hinzu kamen auf Mad-Dogs-Seite noch mit Steinke, Gölz und Schreyer drei schussstarke Kräfte, die ihre Chancen konsequent ausnutzten. Bereits im ersten Drittel lagen die Eagles mit 5:0 hinten. Kurz nach Wiederanpfiff folgten innerhalb von 30 Sekunden weitere zwei Treffer, sodass Eagles Coach Hans Krüger reagieren musste und den Torhüter wechselte. Für den reichlich allein gelassenen Florian Grad rückte Manuel Rogge zwischen die Pfosten. Der erhoffte Weckruf ans Team drang durch und die Eagles waren fortan näher am Gegner dran. Wäre dies nur schon früher der Fall gewesen. So rannte man einem Rückstand hinterher und konnte zwischenzeitlich auf 9:5 herankommen. Für die Eagles trafen: zweimal Marcel Wörner, Philipp Seidemann, Matthias Schreiber und Andreas Sarsenov.  Zwei Minuten vor Schluss folgte leider der Einbruch mit weiteren drei Treffern, der ein annehmbares Ergebnis verhinderte. So blieb es für die Eagles bei nur drei Punkten und der Erkenntnis, dass die Tabellenspitze derzeit auf sehr hohem Niveau unterwegs ist.

Weiter geht es für die Eagles erst wieder am 15. Dezember bei der ESG Esslingen nachdem der EC Pforzheim 2000 seine Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat und somit das Heimspiel vom kommenden Sonntag ausfällt.