Pflicht, Teil 1 erfüllt

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580 Zuschauer in der Eisportarena erwarteten einen Pflichtsieg gegen Schlusslicht Pfronten – auf ein erneutes Spektakel warteten sie trotz der sieben Tore aber vergeblich. „Wir haben leider nicht mit dem Druck des Spiel gegen Buchloe begonnen“, sagte EVL- Sportchef Bernd Wucher. Zwar kamen die Islanders schon nach sieben Minuten durch Nagle zum 1:0, gegen die tapfer kämpfenden Falcons taten sie sich aber in der Folgezeit schwer. Allerdings machten die Lindauer zum richtigen Zeitpunkt ihre Tore. Sieben Sekunden vor der Drittelpause nutzte Milan Liebsch, der an diesem Abend an vier Toren beteiligt war, ein Powerplay zum zweiten EVL- Treffer, 31 Sekunden nach dem Seitenwechsel erhöhte Pavel Mojtek zum 3:0. Das war es dann aber bis zur 50. Spielminute. „Wir haben phasenweise sehr überheblich gespielt. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Mit der Einstellung werden wir uns in Pfronten schwer tun“, kritisierte Wucher anschließend hart. Als die Kräfte bei den Gästen nachließen kamen die Islanders dann allerdings noch zu einem deutlichen Sieg. Mojtek schnürte zehn Minuten vor dem Ende seinen Doppelpack. Den ersten Treffer der Allgäuer durch Jörg Neumann (52.) konterte Martin Valenti eine Minute später mit dem 5:1, dem 42 Sekunden darauf Christof Hehle den sechsten EVL- Treffer folgen ließ. Der Widergenesene Timo Krohnfoth, der schon das 5:1 vorbereitet hatte, setzte in der Schlussminute noch einen zum 7:1-Endstand drauf. So fuhr der EV Lindau drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ein, ist aber gefordert am Sonntag (18 Uhr) im Rückspiel wesentlich konzentrierter und ernsthafter zu agieren, um keine böse Überraschung zu erleben.