Oberligaaufsteiger Weiden kommt in den TigerkäfigEHC Bayreuth

Oberligaaufsteiger Weiden kommt in den TigerkäfigOberligaaufsteiger Weiden kommt in den Tigerkäfig
Lesedauer: ca. 1 Minute

Der Kader der blauen Teufel hat sich seitdem auch nur wenig geändert. Trainer Hefner baut weiterhin sehr stark auf das kongeniale Duo Musial/Waldowsky und ihre kampfstarken Mitspieler wie z.B. den slowakischen Abwehrchef Flamik, die beim Aufstieg die tragenden Säulen waren. Mit einem weiteren Slowaken Andrasovsky besetzte man nun die zweite Kontingentstelle im Angriff. Der 35-jährige hat massenhaft hochklassige Erfahrung aus der Extraliga in Tschechien (zuletzt Pilsen) und der Slowakei, wo er 2010 & 2011 noch Mitglied der Meistermannschaft in Kosice war. Ebenfalls neu ist Ex-Tiger Pertl, der nach seiner Vertragsauflösung an der Raiffeisenstrasse anheuerte. Weiter verstärkte man sich nach erfolgreichem Probetraining mit dem deutschtschechischen Stürmer J. Faschingbauer. Der tschechische U18-Nationalspieler vom HC Pilsen spielte zuletzt in einer amerikanischen Nachwuchsmannschaft. Dazu kommen für die Defensive der routinierte Rückkehrer Göldner (Mitterteich, LL) und Offensivverteidiger Mittermeier (Dorfen) sowie Torwarttalent Daniel Huber (Rießersee, B2) neu dazu.

Die bisherigen Testspiele der Weidener zeigen mit der 1:3-Auswärtsniederlage, dem 6:6 zu Hause gegen den letztjährigen Oberliga-Halbfinalisten Saale Bulls Halle, sowie dem 4:3-Heimsieg gegen Erding und der 2:3-Niederlage gegen Frankfurt, dass mit den Oberpfälzern auch in der kommenden Oberligasaison durchaus zu rechnen ist.

Entsprechend gutklassig erwarten die Verantwortlichen vom Roten Main die Testspiele gegeneinander. Da störte auch die ziemliche lange Ausfallliste der Tigers bisher kaum. In allen Spielen gegen die Oberligisten konnte man lange Phasen mehr als gut mithalten, war oft absolut auf Augenhöhe und gewann zu Hause sogar beide Partien klar und verdient. Bei Potac, Hlozek und Bartosch besteht auch reelle Hoffnung, dass sie bald wieder ins Mannschaftstraining einsteigen. Etwas weniger euphorisch sieht es bei Thielsch aus und Geigenmüllers Verletzung muss erst noch genauer diagnostiziert werden. Da trifft es sich gut, dass Probespieler Merka, trotz seines weiter noch laufenden Einbürgerungsverfahren, alle weiteren Freundschaftsspiele mit machen wird. Auch die eigenen Nachwuchskräfte erfüllen ihre durch die vielen Ausfälle viel höheren Eiszeiten hervorragend. Oleg Seibel und Nikolai Pleger darf man z.B. ganz sicher, genauso wie die anderen Youngster, zu den positivsten Überraschungen der bisherigen Vorbereitung zählen.

Speziell der nie nachlassende Kampfgeist des ganzen Teams gepaart mit sehr ansehnlichen Spielzügen hat im Umfeld schon für massig Eindruck gesorgt. Da merkt man deutlich die Handschrift von Trainer Waßmiller.