Nur ein Punkt in Pfronten

ESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekanntESV Buchloe gibt erste Vertragsverlängerungen bekannt
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Der Beutezug der Buchloer Pirates in der bayrischen Landesliga hat am Freitag in Pfronten einen Dämpfer erhalten: Erstmals mussten sie beim 2:2 (0:0, 1:0, 1:2) einen Punkt abgeben. Dabei sind die Buchloer sogar gerade noch mit einem blauen Auge davongekommen: Gegen lauf- und kampfstarke Pfrontner Falcons lagen sie bereits mit 0:2 zurück, ehe Top-Torjäger Peter Klemm mit einem Doppelschlag in der 56. und 57. Minute wenigstens ein Unentschieden für Buchloe retten konnte.

Im Startdrittel spielten die Pirates dreimal in Unterzahl und teilweise brannte es lichterloh vor dem Gehäuse von Torwart Florian Warkus. Der verstand es mit Geschick, aber auch einer Portion Glück, seinen Kasten sauber zu halten. Das schnelle Spiel gewann im Mittelabschnitt noch mehr an Fahrt, zumal sich die gelungenen Angriffsaktionen mehrten. Allerdings erwiesen sich beide Mannschaften als wahre Meister im Auslassen von Torchancen. Speckamp (24.) und Christian Klemm (37.) verpassten die besten Möglichkeiten auf Seite des ESV Buchloe. Ständig lag das erste Tor in der Luft und in der 39. Minute fiel es dann für den EV Pfronten: Die Buchloer brachten den Puck nicht aus der Gefahrenzone, woraufhin Jörg Neumann im Nachschuss das 1:0 erzielte. Christopher Lerchner (Pfostenschuss in der 44. Minute) und Rainer Zimmler (51.) verfehlten nach der zweiten Pause den Ausgleich. Doch es kam noch schlimmer: Einen Scheibenverlust im Aufbau bestrafte abermals Neumann mit dem 2:0 (53.).

Als die Pirates kurz danach mit zwei Mann Überzahl angreifen konnten, klappte es endlich mit dem Tore schießen: Einen Schlagschuss von Christopher Lerchner fälschte Peter Klemm unhaltbar für Friedl ab zum 1:2 (56.). Eine Zeigerumdrehung später war Buchloes Goalgetter schon wieder zur Stelle: Diesmal hatte Friedl Lerchners Schuss noch abgewehrt, doch Klemm verwertete den Abpraller zum 2:2 Ausgleich. Große Aufregung dann in der Schlussminute: Die Pirates waren drauf und dran, das Blatt noch vollends zu wenden, als sie eine Bankstrafe wegen Spielens mit sechs Feldspielern verhängt bekamen. Dagegen protestierten jedoch die Falcons: Sie wollten für dieses Vergehen einen Penalty zugesprochen bekommen. Auf Nachfrage bestätigte später Schiedsrichter-Obmann Richard Loherstorfer, dass ein Penalty nur bei „vorsätzlichen Spielens mit sechs Mann“ auszusprechen wäre. Solange das Vergehen jedoch nur kurz im Bereich des Spielerwechsels geschehe, sei dies nicht der Fall. Dadurch hätten die Schiedsrichter richtig entschieden. Schließlich überstanden die Buchloer auch noch die Unterzahl in der letzten Minute und es blieb beim leistungsgerechten 2:2.