Nur ein Punkt

Markus Poetzel zurück in ErdingMarkus Poetzel zurück in Erding
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Im ersten Landkreisderby der Saison trennte sich der TSV Erding vom ESC Dorfen mit 4:4. 610 Zuschauer, darunter zahlreich mitgereiste TSV-Fans, sahen ein spannendes Derby, das am Ende keinen Sieger verdient gehabt hätte. Im ersten Drittel spielte der TSV souverän und erarbeitete sich eine Vielzahl von Chancen. Dennoch mussten sich die Herzogstädter bis zur 17. Minute gedulden, ehe sie zum ersten Mal jubeln durften. In Überzahl staubte Kapitän Stefan Breiteneicher zum 1:0 ab. Der Jubel war noch nicht verklungen, da klingelte es schon zum zweiten Mal im ESC-Gehäuse. Daniel Krzizok verwertet ein Zuspiel von Alexander Schrödinger zum 2:0. Auch im zweiten Drittel war der TSV überlegen und hätte bei einer besseren Chancenauswertung das Spiel schon frühzeitig entscheiden können. Doch diesmal waren es die Blau-Weißen, die durch Sascha Aiglstorfer den Anschlusstreffer zum 2:1 markierten. Allerdings währte dieser Spielstand nicht lange, denn nur zwei Minuten später erzielte der TSV mit einem Doppelschlag das 3:1 und 4:1. Zunächst war es abermals Daniel Krzizok, der Florian Lachauer überwand, danach erzielte Daniel Harrer sein erstes Saisontor. Kurz vor Ende des Drittels konnte Stefan Geigenscheder in Überzahl für den ESC Dorfen verkürzen. Im letzten Spielabschnitt dominierte dann die Scott Truppe. Beim TSV gelang nicht mehr viel und so musste Sven Schubert noch zweimal hinter sich greifen. Dominik Gerbl und Patrice Dlugos stellten den 4:4-Endstand her.

Im Heimspiel gegen den EC Ulm/Neu-Ulm verschlief der TSV vor knapp 450 Zuschauern das erste Drittel komplett, schließlich unterlagen die Erdinger dem Aufsteiger mit 1:3. Zu pomadig und ohne Bewegung scheiterten die Grün-Weißen ein ums andere Mal an dem Ulmer Abwehrbollwerk. So war die 1:0-Führung für die Riverhawks durchaus verdient. Im zweiten Spielabschnitt kam der TSV besser ins Spiel und erhöhte den Druck auf das Gehäuse von Marc Pethke. Doch erst durch einen von Ales Jirik verwandelten Penalty gelang Erding der Ausgleich. Ulm stand im letzten Drittel sicher in der Abwehr und nützte zwei Konter zum 3:1-Sieg.