Nur drei Punkte aus zwei Spielen

Nur drei Punkte aus zwei SpielenNur drei Punkte aus zwei Spielen
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Gegen einen laufstarken und körperbetont spielenden SEC gelang es der TSG erst gegen Ende des zweiten Drittels das auf beiden Seiten von Stockfehlern geprägte Spiel zu kontrollieren. Beiden Teams war anzumerken, dass sie am Freitagabend mit dem Kopf von der Arbeitsstelle noch nicht ganz auf der Eisfläche angekommen waren. Chris Melchior und Christoph Schreiber hatten die TSG im ersten Drittel in Führung gebracht. Den kurzzeitigen Anschluss des EC rund drei Minuten vor Ende des Mittelabschnittes konterte Dominique Tilgner mit einem Doppelschlag eine halbe Minute beziehungsweise zweieinhalb Minuten später zum fast schon entscheidenden 4:1. Im Schlussabschnitt gingen den Landeshauptstädtern die Kräfte aus, sodass abermals Matthias Schreiber und Chris Melchior zum 6:1 erhöhen konnten. Der zweite Treffer des SEC rund drei Minuten vor Schluss war dabei nur noch Ergebniskosmetik.

Die TSG hatte sich für das Heimspiel gegen Mannheim viel vorgenommen, da mit einem weiteren Sieg der Anschluss an den vierten Tabellenplatz hergestellt gewesen wäre. Letztlich blieb es bei dieser Möglichkeit, da die TSG wie bereits im Hinspiel beim EKU erhebliche Probleme mit der Spielweise der Badener hatte. Leider gelang es der TSG nicht ihre Fehlerquote im Passspiel aus der Partie gegen den EC abzulegen. So war auch der Auftritt gegen die EKU geprägt von Schwierigkeiten im Aufbauspiel. Es gesellte sich dazu noch eine bislang nicht gekannte Abschlussschwäche, wobei daran auch der sehr gut aufgelegte Gästekeeper einen großen Anteil hatte. Letztlich gelang es der TSG auch nicht sich auf diese Situation einzustellen und mehr Verkehr vor das Gästegehäuse zu bringen, um dem Torhüter die Sicht zu nehmen. Zunächst sah es für die TSG gegen die mit zehn Feldspielern angereisten Badener gut aus. Luca Michilli und Chris Melchior hatten im ersten Drittel die TSG mit 2:0 in Führung gebracht. Im Mittelabschnitt hatte die EKU das Spiel der TSG durchschaut und das Tempo erhöht. Dem Anschluss in der 24. und dem Ausgleich in der 36.Minute folgte nur zwei Minuten später gar die Führung bei Unterzahl der TSG. Im Schlussdrittel warf die TSG alles nach vorne und konnte sich neben zweier Alleingänge weitere hochkarätige Chancen erarbeiten, aber nichts verwerten. Nach einem nicht abgeräumten Abpraller gingen die Gäste gar mit 2:4 in Führung. Der Anschluss druch Chris Melchior auf Vorarbeit von Dominique Tilgner kam rund zwei Minuten vor Schluss zu spät, sodass sicher geglaubte Punkte im Kampf um Platz vier verloren waren. Erfreulich war am Ende des Abends, dass Zuschauereinnahmen aus rund fünfzig verkauften Karten dem Rehabilitationsverein Wirbelwind e.V. gespendet werden konnten.

Weiter geht es für die TSG bereits am kommenden Sonntag im eigenen Stadion zum zweiten Vergleich gegen den Stuttgarter EC 1b, der die deutliche Niederlage sicherlich ausgleichen möchte.