Noch Sand im Getriebe der Piraten

Noch Sand im Getriebe der PiratenNoch Sand im Getriebe der Piraten
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Völlig verdient behielt der EV Lindau die Oberhand über zeitweise indisponierte „Pirates“. Das Ergebnis ist zwar nicht sehr aussagekräftig, da sich die Teams während der Vorbereitung in der Findungsphase befinden, jedoch dürfen sich die Fans auf spannende Meisterschaftsspiele der Bayernligakonkurrenten freuen. Beim 3:4 (3:1, 0:3, 0:0) Sieg der Islanders an der Riesserseestraße war deren Special Team mit ausschlaggebend. Drei der vier Treffer erzielte Lindau aus numerischer Überlegenheit.

Nach anfänglichem Abtasten in einer nicht unbedingt hochklassigen Begegnung kamen die Buchloer besser in Fahrt. Matthias Ziegler feuerte auf das EVL Gehäuse, den Nachschuss netzte Christian Wittmann in den Kasten der Gäste zur 1:0 Führung (9.) ein. Das erste Lindauer Powerplay brachte das 1:1 (15.), wenn auch mit etwas Glück. Nach einem Schlenzer von Martin Valenti kullerte das Spielgerät über die Schulter von ESV Schlussmann Fritz Hessel und blieb auf der Linie liegen. EVL Neuzugang Zdenek Cech konnte mühelos abstauben. Es folgte die stärkste Phase des ESV. Vom Anspiel weg brachte Matthias Ziegler mit einem fulminanten Geschoß in den Winkel seine Farben erneut mit 2:1 (15.) in Front. Sekunden später bedankte sich der auffälligste Buchloer Akteur, Adrian Hack, für ein Lindauer Geschenk. Unbedrängt spielte ein EVL Verteidiger in der eigenen Zone einen Fehlpass auf Hack, der EVL Keeper Michael Gundlach mit dem 3:1 (16.) keine Abwehrchance ließ. Damit war es mit der Dominanz der Gastgeber vorbei. Ab dem zweiten Drittel nahmen nun die „Islanders“ das Heft in die Hand. Erneut in Überzahl markierte Nikolas Oppenberger völlig freistehend den 3:2 Anschlusstreffer (29.).  Kurz vor dem zweiten Pausentee ging es vor dem inzwischen eingewechseltem ESV-Goalie Sebastian Reisinger hoch her. Zunächst erzielte Stephan Trolda in einer 4-4 Spielsituation den 3:3 Ausgleich (38.), wenig später die erstmalige 3:4 (40.) Gästeführung durch Zdenek Cech, erneut im Powerplay.   Im Schlußabschnitt waren die Lindauer einem weitern Tor näher als der ESV Buchloe. Der gut aufgelegte ESV Keeper Sebastian Reisinger musste mehrmals in höchster Not eingreifen. Letztendlich blieb es beim verdienten 3:4 Auswärtssieg des EV Lindau.

Für ESV-Coach Andreas Nuffer gibt es noch einiges zu tun, um an der Zusammensetzung seiner Sturmreihen zu feilen, sowie die eklatanten Stockfehler abzustellen. Nächste Gelegenheit bietet das Auswärtsspiel am kommenden Freitag um 20 Uhr bei den Königsbrunner Pinguinen.