Niederlage gegen Landesligist RegenBlack Hawks Passau

Niederlage gegen Landesligist RegenNiederlage gegen Landesligist Regen
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Die ersten Minuten der Partie ließen sich gut an: Passau agierte druckvoll und hatte gleich mehrmals die Führung auf dem Schläger. Passau hatte viele Chancen, doch im Abschluss war man zu ungenau oder zu unkonzentriert, um die schon lange überfällige Führung zu erzielen. Letztendlich kam es, wie es kommen musste: Mit einem der ersten Torschüsse überhaupt erzielte Regens Jan Nemec in der elften Spielminute nach einem Alleingang das 0:1 für die Gäste.

Der Start ins Mitteldrittel war dann ein denkbar schlechter: In der 22. Spielminute kommt der ehemalige Passauer Roman Schreyer aus der Mitteldistanz frei zum Schuss und lässt Zawatsky beim 0:2 keine Chance. Nur eine Minute später wanderte der Torschütze hinter das Plexiglas, das folgende Passauer Powerplay war jedoch ein Wechselbad der Gefühle. Zunächst stockte allen Zuschauern der Atem, als Zawatsky mit einem tollen Fanghand-Save gegen Robert Suchomski das dritte Gegentor verhinderte; im Anschluss daran waren es dann die Black Hawks, die wie so oft schon in dieser Partie mehrere Chancen liegen ließen. In der 29. Spielminute kassierte Passaus Andreas Toth seine zweite Strafzeit an diesem Abend – und dieses Mal nutzen die Gäste das Überzahlspiel gleich mit dem ersten Torschuss eiskalt aus: Nach einem Schuss aus spitzem Winkel von Benjamin Franz stand in der 30. Spielminute der Spielstand von 0:3 auf der Anzeigetafel. In der letzten Spielminute des zweiten Spielabschnitts dann eine Szene, die bezeichnend für den Spielverlauf an diesem Abend war: Zunächst treffen die Black Hawks freistehend vor dem Tor der Gäste nur den Pfosten, während Regen im direkten Gegenzug den Puck in Person von Fabian Hillmeier durch die Schoner von Zawatsky zum 0:4 einnetzen konnte.

Auch im Schlussdrittel das alte Lied: In der 42. Spielminute bot sich den Hausherren erneut eine Überzahlgelegenheit, nachdem Regens Benjamin Bugla für zwei Strafminuten wegen Haltens auf die Strafbank wanderte. Es dauerte nur kurz, da stand Vladimir Gomov auf einmal frei vor Krenn zum Einschuss bereit – Sieger blieb aber erneut der Goalie der Gäste. Fast im unmittelbaren Gegenzug ein weiterer Nackenschlag: Zwei Gästespieler liefen ohne Gegenspieler auf Zawatsky zu, und letztendlich war es Robert Suchomski, der in Unterzahl mit einem satten Schlagschuss aus kurzer Distanz das 0:5 erzielte.

Gelegenheit, es besser zu machen, bietet sich schon am kommenden Freitag: Ab 20 Uhr geben sich die Vilshofener Wölfe die Ehre und treten zum Derby in der Passauer Eis-Arena an.